zur Navigation springen

2. Basketball-Bundesliga Pro B : Ein Erfolg des Kollektivs

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rist Wedel verteilt die Last beim dritten Saisonsieg auf mehrere Schultern

Einer für alle, alle für einen. Beim SC Rist Wedel ist das Kollektiv der Star. Wer Zweifel an dieser Einschätzung hatte, wurde spätestens beim 68:66 (37:28)-Heimerfolg gegen die Rostock Seawolves eines Besseren belehrt. Zehn Spieler trugen sich in die Scorerliste ein, die Last beim dritten Saisonsieg in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord wurde auf diverse Schultern verteilt. „Die Jungs haben tolle Arbeit geleistet. Es macht einfach großen Spaß mit ihnen zu arbeiten“, lobte Rist-Trainer Felix Banobre.

Die Hausherren kamen in der gut besuchten Steinberghalle gut aus den Startblöcken und setzten sich mit 12:3 in Front. In der Verteidigung wurden die Gäste wirkungsvoll bearbeitet, offene Würfe wurden den Mecklenburgern selten gestattet, die Trefferquote der Mannschaft von Trainer Ralf Rehberger lag vor der Halbzeit unter 30 Prozent.

Bis zu zwölf Punkte betrug der Vorsprung, den sich die Rister erarbeiteten, zur Halbzeit führten sie 37:28. Anschließend erhöhte Rostock den Druck, brachte die Wedeler Offensive aus den Fugen und kam Stück für Stück heran. Banobre hatte Spielgestalter Brandon Lockhart als Initiator des Mecklenburger Aufschwung ausgemacht: „Er hat sich deutlich gesteigert und hat Rostock herangeführt“, so der Spanier. Gut vier Minuten vor dem Ende des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste erstmals seit dem 3:0 zu Spielbeginn wieder die Führung. Allzu oft ließen die Wedeler an der Freiwurflinie Punkte liegen, letztlich trafen die Rister nur zehn ihrer 25 Versuche von der Linie.

Rostock war am Drücker, doch die Hausherren fingen sich wieder – im letzten Viertel ging es Schlag auf Schlag, zwei Minuten vor Schluss hatten die Gäste drei Zähler mehr auf dem Konto, ein Dreipunktspiel von Aurimas Adomaitis sorgte für den Ausgleich. 51 Sekunden vor dem Ende: Gleichstand bei 64:64. Adomaitis – der Mann der Schlussphase – legte an der Freiwurflinie und per Korbleger nach. Jordan Talbert brachte Rostock noch auf 66:68 heran, sieben Sekunden vor Schluss verwarf Fabian Strauß zwei Freiwürfe, doch die letzte Wurfmöglichkeit der Gäste verfehlte das Ziel.

Am kommenden Sonnabend geht es für den aktuellen Tabellenzweiten mit einer Auswärtsbegegnung in Oldenburg weiter.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen