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Skandalspiel in Schenefeld : Ein Derby zum Vergessen für BW 96

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

0:3-Niederlage und Randale: Die Landesliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 mussten die Polizei ins Stadion Achter de Weiden rufen. Vom benachbarten Sportgelände kamen Glasflaschen über die Büsche in Richtung ihrer Trainerbank geflogen.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Eines der Wurfgeschosse verfehlte den Kopf von Betreuer Dirk Hartmann nur haarscharf. Der Anpfiff des Heimspiels gegen den TuS Osdorf erfolgte mit mehrminütiger Verspätung. Die Polizisten blieben bis zum Ende und nahmen die Personalien der potenziellen Heckenschützen auf.

„Das sind doch Asoziale“, schimpfte Blau-Weiß-Abteilungsleiter Andreas Wilken über die hirnlosen Störenfriede. Das Spiel trug dann auch nicht dazu bei, ihn freundlicher zu stimmen. Vor einer stolzen Kulisse von 200 Fans verloren die Schenefelder das Nachbarschaftsderby 0:3 (0:1). „Verdient, die Osdorfer hatten mehr als wir in dieses Spiel investiert“, räumte Wilken ein.

Drei Minuten, nachdem Eico Westphal mit einem Freistoß an Torwart Christopher Knapp (früher SuS Waldenau) gescheitert war, köpfte Patrick Herbrand das 1:0 der Gäste. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit führten Felix Schlumbohm ebenfalls per Kopf und Torben Krause mit einem herrlichen 17-Meter-Schuss die Entscheidung herbei. Schwer wog offenbar der krankheitsbedingte Ausfall von Innenverteidiger Lars Briewig. Als Knapp bei einer Flanke von Timm Thau ausnahmsweise eine Unsicherheit zeigte, verpasste Thies Raschke mit einem Flugkopfball die einzige Chance zur Ergebnis-Kosmetik (88.).

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