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Basketball : Ein Ausrufezeichen gesetzt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SC Rist Wedel triumphiert beim Spitzenreiter Rostock Seawolves 85:81 und sichert sich gute Ausgangslage für die Playoffs.

Die Pro-B-Basketballer des SC Rist haben in der Schlussphase der regulären Zweitliga-Saison noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Offenbar schon im Playoff-Modus, setzte sich die Mannschaft von Headcoach Michael Claxton in einer ebenso wechselvollen wie spannenden Partie beim Tabellenführer Rostock Seawolves mit 85:81 (46:39) durch und brachte dem Aufsteiger aus der Regionalliga Nord die dritte Heimniederlage bei.

Die Poleposition für die Mecklenburger (30 Punkte) bei den in knapp zwei Wochen beginnenden Playoffs zur höherklassigen Pro A ist damit schon vor dem letzten Spieltag (Sonnabend, 7. März) ebenso sicher wie ein Start der Wedeler (28 Zähler) von einem der ersten vier Plätze der Abschlusstabelle, der in den wichtigen Spielen der Aufstiegsrunde den Heimvorteil garantiert.

Das war allerdings nicht der einzige Grund dafür, dass die Wedeler bester Dinge die Heimfahrt antraten. „Wir haben phasenweise sehr guten Basketball gespielt“, sagte der Rist-Coach, monierte aber erneut die fehlende Konstanz für 40 Minuten auf hohem Niveau. Letztlich hätte ein starkes Startviertel den Ausschlag gegeben. „Etliche Video-Aufzeichnungen zeigen, dass Rostock fast immer langsam startet und sich gegen Spielende steigert“, sagte Claxton, dessen Team diesen Umstand nutzte, nach zehn Minuten 28:18 führte und die imposante Kulisse zum Verstummen brachte.

Die Aufholjagd der düpierten Mecklenburger begann erst beim Stand von 40:22 für die Gäste, dann aber mit Macht. Vor allem Seawolves-Hauptkorbschütze Yannick Anzuluni (31 Punkte) war kaum zu stoppen. „Er hat von fast überall getroffen, selbst wenn er von zwei Verteidigern gestört wurde“, sagte Claxton, dessen Team aber die Nerven behielt. Die Wedeler, die ihre zwölf Freiwürfe allesamt verwandelten, ließen neben den Treffern des Kanadiers kaum Korberfolge anderer Rostocker Akteure zu und verteilten im Angriff die Aufgaben besser. Neben Aufbauspieler und Topscorer Diante Watkins (26 Punkte) überragte das Trio Brandon Spearman, Christoph Roquette und Fabian Böke mit zusammen 41 Punkten, letzterer griff zudem zehn Rebounds und holte ein Double-double. Letzter Gegner des SC Rist vor dem Playoff-Start ist am Sonnabend, 7. März (19.30 Uhr, Steinberghalle), die BG Bitterfeld-Sanderdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers).

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