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Fußball-Kreisliga : Effektivität entscheidet im Topspiel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„Ich sitze hier mit einem Fragezeichen im Gesicht. “ Jan Ketelsen wirkte ratlos. Noch Stunden nach dem Abpfiff fiel dem Trainer des 1. FC Quickborn die Erklärung, warum seine Kreisliga-Fußballer das Topspiel der Staffel 8 beim Heidgrabener SV 2:4 (0:1) verloren hatten, schwer. Am Ende kam ein Lob für beide Teams heraus. „Heidgraben war unfassbar effektiv. Wir waren auf keinen Fall schlechter, deshalb bin ich auch gar nicht böse“, sagte Ketelsen. Zum Duell der Torjäger kam es übrigens nicht, weil der Coach Steven Schönfeld diesmal nicht in der Spitze, sondern im offensiven Mittelfeld einsetzte. HSV-Knipser Philippe Schümann glänzte währenddessen als dreifacher Torschütze. Entscheidend war, dass sich die Quickborner nur drei Minuten nach dem 1:1 von Alexander Keck per Elfmeter – Foul an Colin Heath – das 1:2 einhandelten.

Indes probten die drei Tabellenletzten den Aufstand. Plötzlich ist auch der TuS Holstein Quickborn ein Abstiegskandidat, nachdem er dem SC Egenbüttel III, dessen einziger Erfolg bisher (gegen den SV Rugenbergen III) nach dem Rückzug der Bönningstedter aus der Wertung fiel, die Punkte überließ.

„Wir haben gezeigt, dass wir uns noch längst nicht aufgegeben haben“, freute sich der Rellinger Co-Trainer Stefan Lühmann über das 3:2 (2:1) im Holstenstadion. Fikret Yilmaz, sportlicher Leiter des TuS Holstein verschließt die Augen vor der Realität nicht, mahnt aber Solidarität an: „Jetzt alles schlechtzureden, damit ist der jungen Mannschaft nicht geholfen. Wir werden alle Kräfte bündeln und sie wieder aufrichten.“

Beim SSV Rantzau II trägt die Arbeit von Spielertrainer Jan-Hendrik Bruns allmählich Früchte. Der Jubel war grenzenlos, als Abdel-Rahman Zahri in der 63. Minute das entscheidende 2:1 auswärts gegen die SV Halstenbek-Rellingen III erzielte. „Die Einstellung hat gestimmt. Ich bin stolz“, sagte Bruns. Zuversicht herrscht auch wieder beim TSV Uetersen III, dessen 2:1 (0:1) über Gencler Birligi von einer Portion Glück begleitet war.

Beim 1:1 wurde der Flankenball von Matthias Stubben abgefälscht. Dann verschossen die Elmshorner einen von Salih Eker verursachten Foulelfmeter.

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erstellt am 23.Feb.2016 | 15:55 Uhr

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