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Basketball : Duell mit Derby-Charakter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nachbarschaftsduell in der Liga: Der SC Rist empfängt am Sonnabend Aufsteiger VfL Stade in der Steinberghalle.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Heute kommt es zu einem echten Derby in der Pro B-Staffel Nord. Der SC Rist Wedel bittet den VfL Stade um 19 Uhr in der Steinberghalle zum heißen Tanz mit Basketball auf das Parkett. Gerade einmal 16 Kilometer Luftlinie trennen die beiden Städte. Das Team von Headcoach Sebastian Gleim nimmt nach drei Siegen zum Saisonauftakt den zweiten Tabellenplatz ein.

Der Gast vom anderen Elbufer ist als Aufsteiger ebenfalls gut aus den Startlöchern gekommen und konnte zwei Siege gegen die BSW Sixers und Recklinghausen feiern. Erst die Niederlage gegen den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf ließ die Stader vom ersten auf den vierten Tabellenrang zurückfallen.

„Der VfL hat eine spielstarke Truppe. Steffen Kiese gehört für mich zu den besten deutschen Pro B-Spielern, dazu ist der US-Amerikaner Reggie Hopkins ein sehr guter Aufbauspieler, der auch gut punkten kann. Viele Spieler kennen sich dort schon seit Jahren. Sie sind gut eingespielt. Es wird schwer für uns“, so Gleim. Der Trainer traut dem Gegner durchaus zu, sich weiter oben festzubeißen: „Sie können eine gute Rolle spielen.“

Zumindest Kiese wird gegen den SCRW allerdings nicht auflaufen können. Am Dienstag war der Ex-Wedeler im Training umgeknickt. Zwischen beiden Teams herrschte in der Vergangenheit ohnehin eine ordentliche Fluktuation – vor allem in Richtung Stade. Steffen Kiese, Jamo Ruppert, Holger Jacobsen und Florian Bunde haben eine Wedeler Vergangenheit, Rists Paul Owusu spielte einst beim VfL. Auf Seiten der Gelb-Grünen steht hinter den Einsätzen von Christoph Roquette (Fußverletzung) und Jens Hirschberg (grippaler Infekt) noch ein Fragezeichen. Center Peter Huber-Saffer wird vermutlich erst im Dezember wieder zur Mannschaft stoßen.

„Wir haben einige im Team, die von außerhalb kommen. Aber wir als Trainerteam haben unseren Spielern schon deutlich den Derbycharakter dieses Duells vermittelt“, sagt Gleim.

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