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Handball-Oberliga : Dritter Streich in Serie

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TSV Ellerbek zeigt beim 27:21 gegen TSV Hürup die beste Saisonleistung

150 Zuschauer in der Harbig-Halle waren begeistert. Die Handballer des TSV Ellerbek zeigten gegen den TSV Hürup ihre bislang beste Saisonleistung, gewannen 27:21 (14:11) und setzten mit dem dritten Sieg in Folge ihren Vormarsch in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein fort. Dank herausragender Abwehrarbeit in einer variablen 6:0-Formation und einem Torwart Henri Wommelsdorf, der auch viele freie Würfe parierte, war der Erfolg schon eine Viertelstunde vor Schluss absehbar (21:16), so dass Trainer Skerka das Zittern aus den vergangenen Partien erspart blieb. „Die Jungs haben das toll gemacht“, sagte der Coach. „Zumal sie fast ständig gegen Überzahl verteidigten.“

Die Hüruper, die den Ausfall von vier Rückraumstützen verkraften mussten, wobei das Fehlen von Haupttorschütze Owe Jensen besonders schwer wog, nutzten die Möglichkeit mit dem siebten Feldspieler zu agieren und forderten damit Ellerbeks Deckung extrem. Mit hohem Tempo im Spielaufbau versuchten sie ihre Außen und die beiden Kreisläufer in gute Wurfpositionen zu bringen oder aus der zweiten Reihe zum Durchbruch an den Kreis zu kommen. „Wir hatten aber nur zu Beginn Probleme mit den Kreisläufern“, sagte Skerka. Danach stand die von Kapitän Tarek Fejry kommandierte Festung. „Wir konnten die Ausfälle nicht kompensieren“, gestand Gästetrainer Christian Lutter nach der Pleite. Dass seine Mannschaft die Partie dennoch lange offen halten konnte, lag an Ellerbeker Fehlern und Abschlussschwächen. Statt nach der 14:9-Führung (27. Minute) den Vorsprung auszubauen, vergaben Tim Blunck und Jesco Semmelhack klare Chancen, und nach zwei weiteren Ballverlusten war Hürup bei 14:11 wieder im Spiel. „So ein kleines Wellental hatten wir auch zu Beginn der zweiten Halbzeit“, kritisierte Trainer Skerka und meinte damit zwei vergebene Siebenmeter und weitere unkonzentrierte Würfe. In dieser Phase verhinderte Torwart Wommelsdorf, dass Hürup den Rückstand weiter verkürzte. Zwar gelang Mats Jensen per Kempa-Trick das schönste Tor des Tages zum 18:15, danach sorgten jedoch Ellerbeks Beste, Hennes Paulsen, Tarek Fejry und Christian Brandt, für klare Verhältnisse (25:17). „Wir haben im Aufbau gut gespielt, hatten schöne Aktionen über den Kreis und auch der Gegenstoß hat mir gefallen“, bilanzierte Trainer Skerka.

Bleibt nur zu hoffen, dass Jonas Mecke (Leistenprobleme) bald wieder fit ist – Martin Schleßelmann war ein „unglücklicher“ Vertreter.

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