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Fußball-Kreisliga : Dreikampf um den Titel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Meisterschaftskampf wird immer spannender

Wenn zwei sich streiten, freut sich oft ein Dritter und manchmal sogar ein Vierter. Die Kreisliga-Fußballer des Kummerfelder SV und des 1. FC Quickborn profitierten jedenfalls davon, dass Tabellenführer Heidgrabener SV gegen den Hetlinger MTV nicht über ein 0:0 hinauskam. Weil HMTV-Keeper Daniel Kleinwort einen von Philipp Drews verschuldeten Foulelfmeter entschärfte, steht der „Mini-HSV“ im Dreikampf um den Titel (Staffel 8) nun relativ am ungünstigsten da. Im Zuge der Diskussionen um den Strafstoß handelte sich nach Drews auch der Heidgrabener Lukas Lübberstedt die Gelb-Rote Karte ein.

Im Dress des 1. FC Quickborn sah Mike Walter wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte. Auswärts gegen den TuS Hemdingen-Bilsen hielt Torwart Andreas Ramcke (40) das 1:0 fest. Zusammen erst 36 Jahre alt sind Tim Rohrmoser und Daniel Bruhn, die vor dem Routinier die Innenverteidigung bildeten. Die Gastgeber boten Thomas Pechan aus dem Trainerstab zwischen den Pfosten auf. Wer wollte ihm böse sein, dass er beim entscheidenden Treffer von Deniz Seker einen Kopfball von Steven Schönfeld nicht optimal abwehrte? Die SV Halstenbek-Rellingen III wartete mit „Zick-Zack“ Jan Jarnuszak (47) als Torwart-Notlösung auf. Der frühere Mittelfeldflitzer hielt stark. Es wurden drei Punkte für den Aufsteiger. Jordi Slagter foulte Jannik Suhr und sah die Rote Karte (88.). Den fälligen Freistoß verwandelte Marc Füllbier, ebenfalls erfahren (40), zum 1:0.

Der lange verletzte Yannik Neumann hatte ein ruhiges Comeback im Tor des Kummerfelder SV. Der drückend überlegene Tabellenzweite ließ dem SSV Rantzau II beim 8:0 (3:0) nicht den Hauch einer Chance. Merlin Dwenger machte sich die Freude seines ersten Saisontreffers. Einen Überraschungspunkt für den Klassenerhalt verbuchte der SC Egenbüttel III beim 1:1 (1:1) gegen die SV Lieth. „Wir sind alle heiß und wollen es unbedingt schaffen“, sagt Trainer Frank Bestmann.

Fast schon auf der sicheren Seite darf sich der TuS Holstein wähnen, dem Kapitän Torge Sellmer nach einem 0:1-Rückstand das 1:1 gegen Germania Schnelsen II rettete. Hitzköpfigkeiten ahndete der Unparteiische mit drei Platzverweisen. Auch Union Tornesch II und Gencler Birligi schenkten sich in einer hart geführten Partie nichts. Das 0:0 war für die Tornescher allein schon aufgrund von zwei Elmshorner Schüssen ans Aluminium ein Erfolg.



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