Faustball : Drei Pinneberger sorgen für Furore

Der TSV Lola um die Pinneberger Jan Schütz (links, hinten), Jannis Wethling (Zweiter von links, vorne) und Leif Kadgien (Zweiter von rechts, vorne) wurde Deutscher U16-Hallen-Vizemeister.
Der TSV Lola um die Pinneberger Jan Schütz (links, hinten), Jannis Wethling (Zweiter von links, vorne) und Leif Kadgien (Zweiter von rechts, vorne) wurde Deutscher U16-Hallen-Vizemeister.

Jan Schütz, Jannis Wethling und Leif Kadgien sichern sich mit dem TSV Lola den deutschen Vizetitel bei der U16-Hallenmeisterschaft.

shz.de von
27. April 2018, 09:30 Uhr

Pinneberg | Ihre erste gemeinsame Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft werden die Pinneberger Leif Kadgien, Jannis Wethling und Jan Schütz in guter Erinnerung behalten. Die drei Faustballer hatten sich mit dem TSV Lola als Ostdeutscher Meister für die U16-Hallenmeisterschaft qualifiziert und wussten nun auch auf Bundesebene zu überzeugen.

Das Team aus dem Kreis Steinburg sicherte sich in der Rudi-Allais Sporthalle des Großenasper SV den Vize-Titel. „Wir haben ein fast perfektes Turnier gespielt, es lief von Spiel zu Spiel immer besser. Leider hat es aber nicht zum Sieg gereicht“, sagte Leif Kadgien, dessen Bruder Rouven 2016 U18-Doppel-Weltmeister wurde.

Auftaktmatch gegen Landesrivalen

Mit dem Großenasper SV als Ausrichter und dem TSV Lola waren zwei Mannschaften aus Schleswig-Holstein am Start. Die Gruppeneinteilung wollte es, dass beide Mannschaften sich in der Gruppe B wiederfanden und auch gleich das Auftaktmatch bestritten. Lola setzte sich in zwei Sätzen souverän mit 11:4 und 11:4 durch.

Beflügelt durch den Auftakterfolg zog der TSV anschließend von Sieg zu Sieg. Der TSV Dennach hatte mit 3:11 und 4:11 ebenso das Nachsehen wie der Bundesliganachwuchs des Ahlhorner SV (3:11 und 9:11) sowie TB Oppau (3:11 und 5:11).

Souverän bis ins Endspiel

Ohne Satzverlust erreichten die Hohenlockstedter als Erster der Gruppe B das Halbfinale. Dort kam es zum Duell mit dem TV Segnitz zu tun. Das Team um das Pinneberger Trio agierte von Beginn an hochkonzentriert und sicherte sich dank eines 11:6 und 11:4 den Finaleinzug.

Im Endspiel wartete TV Brettorf auf Kadgien und Co. Der TSV hatte von Beginn an mit den eigenen Nerven zu kämpfen. Dem Team unterliefen Fehler bei den Angaben und es schlichen sich Abstimmungsprobleme in der Abwehr ein – 6:11 im ersten Satz.

Eine Umstellung in der Abwehr brachte Stabilität, so dass wieder Angriffe aufgebaut und erfolgreich gepunktet werden konnte. Mit 11:9 wurde Satz zwei gewonnen.

Zwei Fehler kosten den Titel

Der dritte Durchgang musste die Entscheidung bringen und Lola war zunächst hellwach, lag zum Seitenwechsel 6:4 vorne. Doch statt weiterhin Druck auszuüben, brachten zwei unglückliche Fehler den Ausgleich. „Das führte leider zu Unsicherheit und machte den Gegner stark“, so Trainer Marcus Himmelhan. Mit 6:11 verlor Lola den entscheidenden Satz.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen