zur Navigation springen

Fussball-Oberliga : Dreckiger Sieg, saubere Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

VfL Pinneberg hat Mühe gegen Abstiegskandidat / Fischer: „Hinserie nicht hoch genug zu bewerten“

Das war knapp. Die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg haben sich zum Abschluss der Hinrunde gegen den Abstiegskandidaten Germania Schnelsen äußerst schwer getan, letztlich aber einen verdienten Drei-Punkte-Erfolg eingeheimst. „Das war ein dreckiger Sieg. Wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn Schnelsen am Ende noch den Ausgleich macht“, gab auch VfL-Trainer Michael Fischer nach dem 2:1 zu. „Aber solche Spiele gewinnt man halt, wenn man oben steht.“

Entscheidender Mann auf Seiten der Kreisstädter war dabei ausgerechnet ein Spieler, der eigentlich gar nicht eingesetzt werden sollte. Seit Wochen plagt sich Flemming Lüneburg mit Beschwerden herum, ein Arzt diagnostizierte ihm gar einen Bänderriss. „Unser Physio meinte aber, es wäre nicht ganz so schlimm. Und Flemming hat vor dem Spiel grünes Licht gegeben“, berichtet Fischer, der mit der Hereinnahme des Stürmers ein goldenes Händchen bewies.

Beim Stande von 1:1 wechselte Fischer den 22-Jährigen in der 66. Minute ein, nur zwei Zeigerumdrehungen später war es geschehen. Eine brandgefährliche Ecke von Sascha Richert, der den frühen Rückstand in Durchgang eins mit seinem fünften Saisontor wettgemacht hatte, köpfte Lüneburg zum umjubelten 2:1 in die Maschen. Der Gast aus Schnelsen versuchte anschließend, mit aller Macht doch noch einen Punkt zu erzwingen, richtig gefährlich wurde es für die VfL-Defensive aber nicht mehr.

Glück hatten die Pinneberger jedoch, dass Schiedsrichter Alexander Teuscher eine Tätlichkeit von VfL-Verteidiger Christian Dirksen an Samir Kabashi nur mit einer Gelben Karte ahndete (62.). „Die erste Bewegung geht von Kabashi aus. Aber wenn Teuscher Dirksen die Rote Karte zeigt, darf man sich nicht beschweren“, zeigte sich VfL-Coach Fischer ehrlich und verwies auf die stolze Bilanz seiner Elf zur Saison-Halbzeit. „Wir haben 35 Punkte und sind Tabellenzweiter. Diese Hinrunde ist nicht hoch genug zu bewerten“, strahlte er.

 

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen