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Handball : „Dreckiger Sieg“ mit Fortunas Hilfe

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Glückliches 26:25 für die Männerd es TSV Ellerbek: Der Trainer musste in den Schlussminuten ordentlich leiden.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Im Profi-Fußball hätte man wohl von einem „dreckigen 1:0“ gesprochen. Handballtrainer Michael Bollhöfer vom TSV Ellerbek nannte das 26:25 (14:14) seiner Männer bei der SG Hamburg-Nord „glücklich“. Kai-Uwe Kühn wurde da schon deutlicher. „Das macht ihr nicht noch einmal mit mir Jungs“, sagte der erschöpfte Betreuer, dessen Stimme gerade in den Schlussminuten gelitten hatte.

In einer spielerisch schwachen, aber kampfbetonten Partie schien der Tabellendritte der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein nach gut 45 Minuten endlich die Oberhand beim Klassenletzten gewonnen zu haben (23:18), als die Mannschaft in kurzer Zeit durch drei Zeitstrafen dezimiert wurde. Die Gastgeber verkürzten auf 24:23 und kamen wenig später sogar zum Ausgleich (25:25).

„Ich wusste, dass die SG gerade in diesem Prestigeduell nie aufgeben würde“, sagte Trainer Bollhöfer. „Und wir haben einfach nie richtig ins Spiel gefunden und es versäumt, den Sack rechtzeitig zuzumachen.“ Der entscheidende Treffer gelang Christopher Behre per Siebenmeter. Nachdem der beste TSV-Werfer des Tages zuvor einen Strafwurf vergeben hatte, gelang ihm nervenstark das 26:25.

Kai-Uwe Kühns Leidenszeit war damit jedoch noch nicht zu Ende. Hamburg-Nord nahm den Torwart heraus und spielte im letzten Angriff in Überzahl: Ohne Erfolg, war Ellerbek doch mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde.

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