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Fussball-Verbandsliga : Doppelter Rollenwechsel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Dennis Horn und Kevin Dittmann verlassen VfR Horst in Richtung TuS Krempe.

Drei Spielzeiten hat Dennis Horn (36) seine Knochen für den VfR Horst hingehalten. Noch ein Jahr länger hat Kevin Dittmann (28) das weiße Trikot der Steinburger Verbandsligafußballer getragen. Morgen, Sonnabend, bestreiten sie gegen die SG Bornhöved/Schmalenseee (15 Uhr, Heisterender Chaussee) ihr letztes Spiel für den VfR um dann im Gleichschritt zum TuS Krempe in die Kreisliga West zu wechseln. Dort werden sie aber in unterschiedlichen Rollen tätig. Dittmann, dem aus beruflichen Gründen der Aufwand von drei Trainingseinheiten pro Woche zu viel wird, kehrt als Spieler zu seinem Heimatverein zurück. „Ich möchte einfach ein bisschen kürzer treten“, sagte er. Horn verlässt das Spielfeld, um am Burggraben als Co-Trainer tätig zu werden. Die eigentliche Verantwortung an der Seitenlinie wird bei dem früheren Verbandsligisten der gebürtige Kremper Peter Krieger übernehmen, der nach einer siebenjährigen Pause vom Trainergeschäft in diese Rolle zurückkehrt. Die beiden kennen sich von Fortuna Glückstadt, wo Krieger Trainer war, als Horn aus der A-Jugend kommen sich erste Sporen bei den Männern verdiente. Lang, lang ist’s her.

„Für mich ist das ein guter Einstieg ins Trainergeschäft, um unter Peters Regie meine ersten Erfahrungen zu machen. Es ist ja zudem auch eine sehr reizvolle Aufgabe, hier mit so vielen jungen Spielern zu arbeiten“, hatte Horn gesagt, als er seine Pläne bekannt gab. Dass er am Ende der laufenden Serie kürzer treten wollte, hatte Horn bereit szu deren Beginn angekündigt; er ist seit Oktober vergangenen Jahres Vater eines Sohnes.

Während Horn als Innenverteidiger oder defensiver Sechser die Hintermannschaft zusammenhielt, gehörte Dittmann zur Horster Kreativabteilung. Laut dem Internetportal fupa.net hat der 28-Jährige in bisher 98 Partien für den VfR 41 Tore erzielt. „Es waren vier schöne Jahre in Horst. Ich habe neue Leute, neue Freunde kennengelernt und werde öfter mal zum zugucken wieder hingehen“, sagte er.

Und auch wenn es für den VfR um nichts mehr geht – während die SG Bornhöved/Schmalensee bei einem Punktgewinn oder Sieg noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt hat –, wollen sich die Horster vor der anschließenden Saisonabschlussfeier keinesfalls hängen lassen. Dittmann: „Mit drei Punkten lässt es sich besser feiern als mit einer Niederlage.“

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erstellt am 26.Mai.2017 | 16:00 Uhr

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