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Fussball-Oberliga : Donnerwetter in Wedel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Gegentore 18 bis 22: WTSV-Coach Jörn Großkopf redet nach 3:5 Klartext.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2017 | 13:03 Uhr

20 Grad, angenehmes Klima und ab und zu auch ein paar Sonnenstrahlen: Die äußeren Bedingungen waren prädestiniert für einen schönen Fußballnachmittag im Elbestadion. Trotz der erstklassigen Spätsommer-Atmosphäre braute sich nach der Partie über der Auswechselbank des Wedeler TSV aber ein Donnerwetter zusammen. Der Grund: Trainer Jörn Großkopf ließ seinem Ärger freien Lauf – und nahm nach der 3:5-Heimniederlage seiner Fußballer gegen den SC Condor kein Blatt vor den Mund.

„Wenn ich mir so anschaue, was wir für Fehler machen, frage ich mich, ob einige den Fußball falsch einschätzen und die Sportart verfehlt haben“, brach es aus Großkopf heraus. Das zwischenzeitliche 1:2 ging auf die Kappe von Außenverteidiger Sonay Hayran, der sich im Strafraum ungeschickt anstellte und einen Foulelfmeter verursachte. „Das war ein brachialer Fehler von Sonay – und zwar nicht das erste Mal in dieser Saison. Anstatt den Ball sicher ins Aus zu spielen, kriegen wir das 2:1“, kritisierte Großkopf. Dem späteren 2:3 für den Gast aus Hamburg ging ein Ballverlust von Marlo Steinecke voraus. Christian Dirksen konnte in der Schlussphase per Foulelfmeter nochmal auf 3:4 verkürzen, in der Nachspielzeit bekamen die Rolandstädter jedoch den endgültigen Knockout verpasst.

„Es ist unter aller Kanone, was sich einige Herren da leisten. Wenn du drei Tore schießt, muss du mindestens einen Punkt holen“, sagte Großkopf, dessen Team mit nun 22 gefangenen Toren die Schießbude der Oberliga Hamburg ist. Selbst das noch sieglose Tabellenschlusslicht HSV III hat erst 20 Gegentreffer kassiert.

„Ich muss das erstmal sacken lassen und dann gucken wir, wie wir in der Woche arbeiten“, so Großkopf, der aber schon jetzt seiner Mannschaft eine unmissverständliche Botschaft mit auf den Weg gab: „Wenn es so weitergeht, werden sich einige hier noch wundern. Ab sofort heißt es Abstiegskampf für uns. Wer das nicht kapiert, braucht nicht mehr zu kommen“.

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