Himmelfahrtsportfest in Pinneberg : Donnergrollen und Siege im Eildurchgang

Jette Beermann von der LG Wedel-Pinneberg sicherte sich nach ihrem Sieg über die 800 Meter zudem den zweiten Rang im Stabhochsprung der weiblichen U15.
Jette Beermann von der LG Wedel-Pinneberg sicherte sich nach ihrem Sieg über die 800 Meter zudem den zweiten Rang im Stabhochsprung der weiblichen U15.

266 Sportler kämpften beim Himmelfahrtsportfest der LG Wedel-Pinneberg um die Titel.

shz.de von
12. Mai 2018, 09:30 Uhr

Pinneberg | Den Unwetterwarnungen schlugen die Leichtathleten beim Himmelfahrtsportfest der LG Wedel-Pinneberg auf der Sportanlage an der Raa ein Schnippchen. Weder die Veranstalter noch die Sportler ließen sich von den Prognosen beeindrucken und zogen ihr Programm gelassen durch. 266 Aktive vom sechsjährigen Mehrkämpfer bis zum Seniorensportler waren vertreten.

Unwetter bleibt aus

Zum Start der Hamburger Meisterschaften der U14 über 2000 Meter, die in den Wettkampf integriert waren, gab es zwar ein lautes Donnergrollen. Doch dabei blieb es auch und Sieger Philipp David (Wedel-Pinneberg) kam nach 7:08,86 Minuten trocken ins Ziel.

Vereinskollegin Julia Kirschnick zeigte im Stabhochsprung (W15) ihr ganzes Repertoire. „Mein Trainer meldet mich auch oft zum Blockwettkampf, wo ich auch in den Wurf oder Sprintdisziplinen mitmache“, sagt die 14-Jährige, der der Stabhochsprung aber am meisten Freude bereitet.

„Beim Laufen bin ich schnell genug für Anläufe und die Hürden, aber auf der Flachstrecke könnte ich besser sein“, urteilt die Jugendliche.

Dieses Mal machte sie im Stabhochsprung kurzen Prozess: sie stieg bei 2,40 Metern in den Wettkampf ein und siegte mit überwundenen 2,70 Metern – Vereinskollegin Jette Beermann landete abgeschlagen mit 2,00 Metern auf Rang zwei.

„Ich kann es eigentlich nicht so gut haben, wenn meine Eltern bei meinen Wettkämpfen dabei sind“, erklärt die Neuntklässlerin des Johannes Brahms Gymnasiums.

„Ich stehe dann irgendwie mehr unter Druck. Aber hier ist das etwas anderes, denn meine Eltern hatten keine Zeit mir zuzusehen.“

Für Stephanie und Michael Kirschnick aus Borstel-Hohenraden ist es selbstverständlich, dass sie ihre beiden Töchter unterstützen. Auch wenn sie gemeinsam zweimal an Wettkämpfen im Rettungsschwimmen teilnehmen. Daher halfen sie im Stadion im Kuchenverkauf oder als Kampfrichter, während Julia über die Stabhochsprunglatte flog.

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