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„Diese Niederlage schmerzt“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Basketball: BG Halstenbek/Rellingen verliert gegen das Ex-Team von Coach Alfred Knütter mit 63:74

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Die Holstein Hoppers kommen in der 2. Basketball-Regionalliga Nord nicht richtig in Fahrt und kassieren bei der BG Hamburg-West mit einem 63:74 (33:30) die sechste Pleite im achten Spiel.

„Im Vergleich zum letzten Sieg über Uetersen war das ein absoluter Rückschlag. Diese Niederlage schmerzt richtig. Nicht, weil es gegen meinen ehemaligen Verein ging, sondern weil wir gegen einen direkten Konkurrenten verloren haben“, sagte ein enttäuschter Hoppers-Headcoach Alfred Knütter.

Die BG Halstenbek / Pinneberg ist mit nur vier Punkten Tabellenvorletzter. Dabei fanden die Hoppers zunächst gut ins Spiel und konnten das erste Viertel mit 20:10 für sich entscheiden. „Danach haben wir die drei schlechtesten Viertel der bisherigen Saison abgeliefert. Wir haben nicht gut verteidigt, uns eine Vielzahl an vermeidbaren Ballverlusten geleistet und immer die falschen Entscheidungen getroffen. Da braucht man auch gar nichts schönreden“, erklärte der Trainer, der die Atmosphäre vor 150 Zuschauern beim Charity-Event zugunsten von „Basketball-Aid“ als „professionell, angenehm und keinesfalls emotionsgeladen“ beschrieb. Bei den Gästen lieferte einzig Toni Brezac mit 27 erzielten Punkten eine gute Leistung ab, über den Auftritt der gesamten Mannschaft hätte Knütter am liebsten den Mantel des Schweigens gedeckt.

„Von der Einstellung und vom Kampf her kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen, aber basketballerisch war das einfach viel zu wenig. Wir stecken tief im Tabellenkeller, haben aber gleichzeitig das Glück, dass die Liga ausgeglichen ist, und man mit zwei Siegen wieder das Tabellenmittelfeld erreicht.“ Die selbstauferlegten „Wochen der Wahrheit“ laufen bisher nur mäßig an.

Am Sonntag gibt es zu Hause in Halstenbek an der Feldstraße die Gelegenheit zur Wiedergutmachung gegen den MTV Bad Bevensen Lüneburg (16 Uhr). „Jetzt müssen wir unsere Wunden lecken und uns im nächsten Spiel erheblich steigern. Wir stehen enorm unter Druck, brauchen jetzt unbedingt Siege“, hofft Knütter auf die Kehrtwende.

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