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Kreisliga-Fussball : Die vermisste Relegation

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Roland-Akteure nutzen letzte Chance, HR III verabschiedet sich mit Schützenfest.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Aus nachvollziehbarem Grund sehnt sich Marc Zippel, Trainer des Hetlinger MTV, nach der guten, alten Relegation zurück. Obwohl nach dem 2:1 (1:0) auswärts über den SuS Waldenau Vizemeister der Staffel 7 kommen seine Kreisliga-Fußballer für den Aufstieg aufgrund ihres vergleichsweise schlechten Punktequotienten nämlich nicht infrage. Zippel plädiert dafür, die Aufstiegsrunden wieder einzuführen, um so die wirklich stärksten Vizemeister zu ermitteln.

Leicht gemacht bekam sein Team den Sieg am Jappopweg nicht, im Gegenteil. Insgesamt elf Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten für die Gastgeber zeigten, dass die Hetlinger nichts geschenkt bekamen. Vom HMTV ging Tim Eberle über Bord, während sich Roland Wedel II beim 5:3 (3:1) über Teutonia 10 II extrem um Disziplin auf dem Platz bemühte. Das musste sie auch, sonst hätten die Trainer Tugay Hayran und Koray Dogan jetzt aufgehört. Dogan wird deutlich. „Wir konnten nur aufgrund charakterlicher Schwächen nicht ganz oben mitspielen. Es war ein vergeudetes Jahr.“

Im letzten Saisonspiel habe das Team allerdings seine letzte Chance genutzt, sich als Einheit zu präsentieren. Die Trainer erfüllten Keeper Aytekin Üstündag übrigens den Wunsch, im Feld zu spielen. Üstündag bedankte sich mit dem Treffer zum 3:1.

Beim 3:3 (3:2) des SC Pinneberg II gegen Cosmos Wedel fabrizierte Jonathan Grubb in der 37. Minute ein Kopfball-Eigentor zum 2:2, um nur zwei Minuten später das 3:2 der Gastgeber zu köpfen. Als die Wedeler nach einem Trikotzupfer an Steffen Stooß einen Elfmeter zugesprochen bekamen, wurde es ein gerechtes Remis.

Unmissverständlich forderte SCP-Trainer Bernd Haladyn Verstärkungen. „Sonst ziehe ich mich in den Jugendbereich zurück, es gibt interessante Anfragen.“ Die SV Halstenbek-Rellingen III veranstaltete unterdessen gegen Mitabsteiger Groß Flottbeker SV ein Schützenfest (7:1), das aber zu spät kam.

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