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Fußball-Kreisliga : Die Verfolger behalten die Nerven

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Günther wird zum Helden des Tabellenführers 1. FC Quickborn. SCP und TuS Holstein bleiben 1. FCQ auf den Fersen.

Erst war er am Boden zerstört. Dann wollte Julian Günther am liebsten die ganze Welt umarmen. Das Wellenbad der Gefühle, das die Kreisliga-Fußballer des 1.FC Quickborn beim 5:4 (2:1) auf dem Ausweichplatz (Kunstrasen) in Klein Nordende gegen den Heidgrabener SV nahmen, lässt sich am besten am Beispiel des 23 Jahre alten Mittelfeldspielers darstellen. In der vierten Minute hatte Günther mit einem Fehlpass das 1:0 des Mini-HSV verschuldet. In der 90. Minute köpfte er den Tabellenführer der Staffel 8 im Anschluss an einen Eckball ins Glück. Zuvor waren die Quickborner nach einer 2:1-Führung 2:4 in Rückstand geraten. „Doch wir sind nie nervös geworden, das war entscheidend“, frohlockte FC-Coach Andy Marten.

Die unmittelbaren Verfolger lassen sich aber auch nicht aus der Ruhe bringen. Schon gar nicht der SC Pinneberg, der sich mit einem souveränen 5:0 (3:0)-Erfolg gegen den TV Haseldorf auf das bevorstehende Gipfeltreffen beim FC einstimmte. Ein Doppelschlag von Dennis Beckmann (32./34.) brachte die frühzeitige Entscheidung. Ob der TuS Holstein Quickborn am 23. Spieltag lachender Dritter sein kann? Trainer Lars Landschof macht sich große Sorgen, nachdem der Tabellenzweite das 2:1 (2:1) über den TSV Heist teuer bezahlte. Die Stürmer Marco Lindner (schwere Schienbeinprellung) und Moritz Gelien (Schulter) verletzten sich so erheblich, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Beim nächsten Gegner Kummerfelder SV überzeugte Neuzugang Adrian Graciun, der sein Debüt auswärts gegen Gencler Birligi (3:1) mit zwei Torerfolgen krönte.

Der Drittletzte SV Hörnerkirchen ließ mit einem 7:1 (2:0) über den von zweimal Rot betroffenen Roland Wedel II aufhorchen und darf plötzlich wieder auf den Klassenerhalt hoffen – wenn das Team auch vom Moorreger SV, der bei der SV Lieth II 0:0 (0:1) verlor, drei Zähler mitbringt. Union Tornesch II bot beim 1:4 (1:3) gegen den SSV Rantzau II eine „peinliche Vorstellung“ (Trainer Mustafa Artar). In der Staffel 6 glückte dem hellwachen Tangstedter SV der Paukenschlag eines 5:1 (4:1) über den Meiendorfer SV II.  

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erstellt am 10.Mär.2015 | 16:00 Uhr

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