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Handball : Die üblichen Verdächtigen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

In der Hamburg-Liga der Frauen bleiben Überraschungen aus. Bei den Herren überzeugt Esingen II.

Ob sich ein Blick auf die Tabelle der Hamburg-Ligen der Handballer schon lohnt, mag der eine oder andere bezweifeln.

Bei den Frauen jedenfalls aber stehen nach der ersten gespielten Partie schon die gewohnten „Verdächtigen“ mit der SG Wilhelmsburg, der SG Niendorf/Wandsetal, der HT Norderstedt, dem TuS Esingen und der neuen Spielgemeinschaft Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld am oberen Tabellenende. Geht es nach HTS/BW 96-Trainer Mirco Demel, bleibt dies auch bis Saisonende so. Sein Team allerdings hatte beim 27:23 (15:10) gegen den SC Alstertal-Langenhorn II aber etwas mehr Mühe als erwartet. Nach einer anstrengenden Vorbereitung liefen die Mechanismen noch nicht wie gewohnt.

Eine erste ernsthafte Standortbestimmung wartet auf sein Team nun am Sonnabend (16.30 Uhr, Achter de Weiden) gegen den Ahrensburger TSV. Und auch Absteiger TuS Esingen hielt sich beim 23:19 (13:11) gegen das Elmshorner HT schadlos. Trainer Jan-Henning Himborn sieht diese Saison allerdings als Übergang. „Wir müssen uns nach dem Abstieg neu finden“, so der Coach. Ob es am Ende ganz nach oben reicht? Himborn ist eher skeptisch. „Ich sehe andere Mannschaften als stärker an.“ Der TSV Uetersen dagegen gab sich in der ersten Partie in Hamburgs höchster Liga kämpferisch und verlor nur knapp mit 23:27 (13:13) gegen die Norderstedterinnen. Hier fehlte es am Ende an der Konstanz, die in der Hamburg-Liga notwendig ist.

Bei den Männern machte der Barmstedter MTV schon einmal Bekanntschaft mit einer Mannschaft, die anscheinend gewillt ist, wieder um den Aufstieg mitzuspielen. Gegen den Oberliga-Absteiger TV Fischbek unterlag das neuformierte Team von Wolfgang Butzmann mit 30:38 (14:17). Als „nicht seine Kragenweite“ hatte Butzmann die Partie schon vorher bezeichnet, wollte aber natürlich eventuelle Möglichkeiten nutzen. Die gab es gegen den starken TVF aber nur selten. Viel mehr Augenmerk heftet der Coach auf die Partie am Sonnabend (18.30 Uhr, Schulstraße), wenn mit der HSG Pinnau ein Gegner kommt, der in etwa das gleiche Leistungsniveau haben sollte wie die ehemaligen Schusterstädter. Die HSG gewann seine Partie mit 28:25 (14:12) gegen die SG BSV/HSV, zeigte aber auch noch Abstimmungsschwierigkeiten im Angriff.

Der TSV Ellerbek II trennte sich in einer Neuauflage des letzten Spiels der Vorsaison mit 29:29 (15:15) von der HG Hamburg-Barmbek II, während Aufsteiger TuS Esingen II beim 27:24 (13:11) gegen Mitaufsteiger Niendorfer TSV gleich die ersten Punkte einfuhr. Die Ellerbeker hatten durch den Sieg in der Vorsaison erst den Klassenerhalt perfekt gemacht.

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erstellt am 16.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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