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Fußball-Oberliga : Die SVHR kämpft gegen ihre Torphobie

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2015 | 16:00 Uhr

62 Treffer in 24 Begegnungen, im Schnitt 2,58 Treffer pro Partie – Ligaspitzenwert. So liest sich die beeindruckende Torstatistik der Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen. Und so makaber es auch klingen mag: Der Tabellenvierte leidet dieser Tage unter einer akuten Abschlussschwäche. Wie ein roter Faden zieht sich die schwache Chancenverwertung der Halstenbeker durch die vergangenen Wochen. „Alleine in der Rückrunde haben wir in beinahe jeder Begegnung zwei bis drei Hochkaräter ausgelassen“, beklagt HR-Trainer Thomas Bliemeister.

Jüngstes Beispiel der Halstenbeker-Torphobie war das 1:1-Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen den TSV Buchholz 08. Sowohl Jan-Marc Schneider und Enrik Nrecay als auch Serhat Ercek scheiterten vor dem gegnerischen Gehäuse ein ums andere Mal an den eigenen Nerven. „Wir wissen um diese Baustelle in unserem Spiel und arbeiten in jeder Einheit daran“, so der 58-jährige Übungsleiter. Am Sonntag beim Gastauftritt gegen Germania Schnelsen (15 Uhr) auf Kunstrasen gilt es, die durchaus vielversprechenden Trainingsergebnisse auf den Platz zu bringen.

Um bestmöglich vorbereitet in die Begegnung zu starten, wird HR wie bereits vor zwei Wochen das Abschlusstraining auf dem Kunstrasen des FC Union Tornesch (Großer Moorweg) abhalten. „Im Vorfeld auf das Spiel beim USC Paloma sind wir ebenfalls so vorgegangen und haben einen 4:0-Erfolg gefeiert“, hofft Bliemeister auf ein ähnliches Resultat.

Bis auf die sechs Langzeitverletzten (Nikola Maksimovic, Yannick Bräuer, Jan Rottstedt, Robert Hermanowicz, Niklas Siebert und Jephter Agyei Antwi) kann HR derweil aus dem Vollen schöpfen und geht mit positiver Einstellung in die Begegnung beim Tabellenletzten. „Wir haben nicht nur die Qualität um erfolgreichen, sondern auch attraktiven Fußball zu zeigen und genau das streben wir an. Das Toreschießen dürfen wir dabei allerdings nicht vergessen“, mahnt der Coach.

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