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Fußball-Oberliga : Die Stunde der Wahrheit

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfL Pinneberg vor Kellerduell / SV Rugenbergen und HR bangen um ihre Heimspiele

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Elf Monate – im schnelllebigen Fußballgeschäft eine halbe Ewigkeit. Entsprechend ist es alles andere als verwunderlich, dass sich die Vorzeichen der Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg vor dem Gastauftritt am Sonntag beim Buxtehuder SV (14 Uhr) im Vergleich zum letztjährigen Duell verändert haben. „Damals haben wir noch um die Meisterschaft gespielt, jetzt finden wir uns im Abstiegskampf wieder“, nennt VfL-Kapitän Tim Vollmer (31) die Diskrepanz zwischen der abgelaufenen und der laufenden Spielzeit des VfL.

Beim Gastgeber hat sich hingegen – tabellarisch betrachtet – nichts verändert. Buxtehude kämpfte bereits in der Saison 2014/15 um den Ligaverbleib und findet sich auch in dieser Spielzeit in den unteren Tabellengefilden wieder. Laut Vollmer muss dieser Umstand jedoch nicht als Vorteil der Hausherren angesehen werden. „Wir wissen, welche Stunde geschlagen hat. Wir sind bereit für das Duell und werden da unten rauskommen“, so der Verteidiger selbstbewusst, der aufgrund des Ausweichplatzes des BSV (Kunstrasen im Jahnstadion) fest von einer Austragung ausgeht. Bis auf Flemming Lüneburg (privat verhindert) kann das Team von der Fahltsweide aus dem Vollen schöpfen.

Abseits des Rasens stellen die Verantwortlichen derweil weiter die Weichen für die Zukunft. 13 Spieler aus dem Oberliga-Kader haben für die Saison 2016/17 zugesagt, als Neuzugänge werden Jan-Henrik Kaetow (Henstedt-Ulzburg), Lennart Dora (Tura Meldorf) und Timo Herrmann (TSV Uetersen) im Sommer zum Team hinzustoßen.

Bei den Nachbarn SV Rugenbergen und SV Halstenbek-Rellingen ist das beherrschende Thema indes der aktuelle Platzzustand. Auf der einen Seite sperrte die Gemeinde in Bönningstedt vergangene Woche die heimische Anlage, auf der anderen Seite wurden auch am Lütten Hall in Halstenbek jüngst immer wieder Partien abgesagt – egal ob auf Rasen oder auf Grand. „Wir gehen aber davon aus, dass wir spielen. Beide Plätze sind in einem guten Zustand“, sagt HR-Präsident Hans Jürgen Stammer vor dem Duell am Sonntag gegen den FC Süderelbe (14 Uhr).

Die Verantwortlichen des SVR blicken dem Heimduell gegen den Niendorfer TSV (Sonnabend, 14 Uhr) indes skeptisch entgegen. „Der Ligaplatz ist in einem extrem schlechten Zustand. Der Ausweichplatz ist ebenfalls an der Belastungsgrenze. Ich schätze die Chancen auf eine Austragung als sehr gering ein“, so Coach Ralf Palapies.

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