Die Leckerbissen gab’s erst nach dem Spiel

Nur per Notbremse zu stoppen: Rantzaus Robin Berg.
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Nur per Notbremse zu stoppen: Rantzaus Robin Berg.

shz.de von
15. April 2014, 16:00 Uhr

Das Beste am Spieltag war die Schweinsroulade, die Andreas Behnemann nach dem Abpfiff von Ehefrau Susan serviert bekam. „Die scharfe Sauce dazu war ein Gedicht“, lobte der Coach des SSV Rantzau die Köchin. Mit dem perfekt gegarten Fleisch schluckte er die Enttäuschung über die Niederlage seiner Bezirksliga-Fußballer herunter. Die fade Partie auswärts gegen Hansa 11 endete 0:1 (0:1).

Die Barmstedter kamen nicht auf den Punkt. Das führte der Trainer keineswegs auf die personellen Sorgen – nur noch 13 Mann standen zur Verfügung, nachdem sich Roman Dohrn krank abgemeldet hatte – zurück. „Vielmehr fehlten vor allem die letzten zehn Prozent“, sagte Behnemann. Jan-Niklas Rohr mit schwacher Kopfball-Abwehr und Sören Schneider, der den Torschützen nicht störte, verschuldeten den frühen Rückstand.

Gefällig, aber nicht zwingend, bemühten sich die Barmstedter um den Ausgleich. Pech hatten sie, als der Hansa-Torwart für eine Notbremse an Robin Berg lediglich Gelb zu sehen bekam. Der anschließende Freistoß von Marvin Jensen verfehlte knapp das Ziel (80.).



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