zur Navigation springen

Fussball-Oberliga : Die Hoffnung ist gestorben

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SV Halstenbek-Rellingen geht im Derby beim SV Rugenbergen mit 2:5 unter – Abstieg steht kurz bevor

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Die Köpfe der Gästespieler gingen geschlossen nach unten. Soeben hatte die SV Halstenbek-Rellingen das Oberliga-Derby gegen den SV Rugenbergen nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit mit 2:5 (1:2) verloren. Aus den Fußballern vom Halstenbeker Lütten Hall scheint auch der letzte Glaube an das Wunder namens Klassenerhalt entwichen zu sein. Die nackten Zahlen wecken ebenfalls keine Hoffnungen. Der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz beträgt für die Elf von Trainer Heiko Barthel acht Punkte – bei noch drei Begegnungen.

Dabei erwischte HR beim Gastauftritt vor 195 Zuschauern an der Ellerbeker Straße in Bönningstedt den besseren Start in den 32. Spieltag: Christian Okafor, einziger Lichtblick im HR-Spiel, setzte im gegnerischen Strafraum energisch nach und hatte das Glück des Tüchtigen. Einen Klärungsversuch Jan Düllbergs blockte Okafor ab, der Ball flog anschließend unhaltbar an SVR-Keeper Jannis Waldmann vorbei ins Netz.

Der Gegentreffer sollte bei den Hausherren Wirkung hinterlassen. Erst ein fragwürdiger Foulelfmeter brachte den SV Rugenbergen zurück ins Spiel. Sven Worthmann ging nach einem Zupfer von Innenverteidiger Sebastian Krabbes theatralisch zu Boden, Schiedsrichter Alexander Teuscher zeigte auf den Punkt. SVR-Kapitän Jan Melich ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän. Es war der Anfang vom Ende für die Gäste. Nur drei Minuten später sorgte Worthmann nach Zuspiel vom starken Raoul Bouveron für das 2:1. Letztgenannter leitete auch den Treffer zum 3:1 vom Sturmpartner Pascal Haase mustergültig ein. Haase drückte dem Spiel indes in der Folgezeit seinen Stempel auf, war auch für die Treffer Nummer vier und fünf verantwortlich und schoss HR quasi im Alleingang ins Tal der Tränen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen