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Die Frauen erobern die Halle

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Hamburger Verbandsligist TSC Wellingsbüttel gewinnt den Volksbank-Cup des VfR Horst vor 400 Zuschauern

Der Volksbank-Cup des VfR Horst hat als eines der größten Hallenfußballturniere für Frauen bereits seit einigen Jahren einen guten Namen. Für Jennifer Ness war es indes die Premiere als Turnierleiterin – und das hat schon geschlaucht. „Ein wenig war ich mit den Nerven am Ende“, gab sie zu.

Letztlich gab es keinen Grund, um sich Sorgen zu machen. Alle Mannschaften sind pünktlich gekommen. An beiden Tagen kamen 400 Zuschauer in die Halle der Horster Jacob-Struve-Schule. „Das ist sehr konstant im Vergleich zu den vergangenen Jahren“, freute sich Ness über die ungebrochen gute Resonanz. Selbst die kleine Diskussion über ein von einer Torfrau per indirektem Freistoß erzieltes Tor war mit Hinweis auf die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters schnell beendet. „Die Verzögerung haben wir auch schnell wieder reingeholt“, so Ness. Gleiches galt für das Neunmeterschießen im Halbfinale beim 2:3 zwischen der SV Neuenbrook/Rethwisch und dem späteren Turniersieger TSC Wellingsbüttel, da es nach der regulären Spielzeit 1:1 gestanden hatte.

Solch geglückte Organisation ließ dann auch verschmerzen, dass die erste Mannschaft des Gastgebers in der Zwischenrunde sportlich dann nicht mehr viel zu bestellen hatte. Drei Spiele, drei Niederlagen standen für ihn zu Buche.

Sportlich war der Hamburger Verbandsligist TSC Wellingsbüttel das stärkste Team. Er setzte sich im Endspiel gegen TuRa Meldorf aus der Schleswig-Holstein-Liga mit 1:0 durch. Beide hatten sich gut eine Stunde zuvor auch im letzten Spiel der Zwischenrundengruppe F gegenüber gestanden und sich 2:2 getrennt. „Das waren Spiele auf hohem Niveau“, sagte Ness.

Den dritten Platz sicherte sich mit dem FC St. Pauli ein weiterer Hamburger Verbandsliga-Vertreter. Der Kiez-Klub schlug im Spiel um Platz drei mit dem SV Neuenbrook/Rethwisch ebenfalls eine Mannschaft aus der Schleswig-Holstein-Liga 2:1.

Die Neuenbrookerinnen hatten zuvor den Finaleinzug knapp verpasst. Gegen die Wellingsbüttelerinnen unterlag die einzige Steinburger Mannschaft in der Finalrunde dem späteren Turniersieger erst im Neunmeterschießen, nachdem es regulär noch 1:1 gestanden hatte. Die Trophäe für die erfolgreichste Torschützin des Turniers erhielt die St. Paulianerin Anso Greifenberg mit zwölf Treffern.

Einen Horster Gewinner gab es - neben dem Organisationsteam – aber auch: Matthias Lau griff bei der Tombola zwei Karten für den Hamburger Auftritt des Comedian Bülent Ceyan ab – inklusive Hotelübernachtung.

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erstellt am 07.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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