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Fußball-Kreisliga : Die Fehlerteufel aus Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Kummerfeld feiert 2:1-Erfolg im Spitzenspiel beim Heidgrabener SV. Rantzau II und Hemdingen-Bilsen enttäuschen.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Heidgrabener SV – Kummerfelder SV 1:2 (0:2)
Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga zwischen Heidgraben und Kummerfeld spielten die Nerven eine große Rolle. Zwei individuelle Fehler des Tabellenzweiten bescherten den Gästen nicht nur die Herbstmeisterschaft, sondern auch einen komfortablen Vorsprung. HSV-Trainer Ove Hinrichsen musste noch unmittelbar vor dem Spiel drei Umstellungen vornehmen, nachdem Krystof Barth und Jan Hansen über Nacht erkrankt waren; Dennis Malysz hatte sich beim Warmmachen verletzt.

So lief längst nicht alles nach Wunsch, so dass der Tabellenführer nach einer ausgeglichenen halben Stunde Spielzeit unter Beweis stellte, warum er ganz oben im Tableau steht. Einen Abstoß der Hausherren fing Kummerfeld ab und schaltete blitzschnell um. Über KSV-Torjäger Christopher Klengel auf der linken Seite gelangte das Spielgerät zu Ole Fankhänel, der zum Führungstreffer einschob. Zehn Minuten später patzte HSV-Keeper Pascal Fritz, der einen hohen Freistoß nicht festhalten konnte. Wieder war Fankhänel zur Stelle – 0:2.

Erst im zweiten Durchgang besann sich auch der Gastgeber auf seine Fähigkeiten. Während ein halbes Dutzend Ecken und Freistöße nichts einbrachten, verwertete Kapitän Fabian Doell eine Freistoßflanke von Alexander Martin zum Anschlusstreffer. Mehr allerdings sprang aus den Bemühungen der Heidgrabener nicht heraus.
 

SV Halstenbek-Rellingen III – TuS Hemdingen-Bilsen 5:2 (3:1)
„Freitagabend, Grandplatz, bescheidenes Wetter, kurzfristige Absagen und mangelhafte Einstellung: Das war ein gebrauchter Tag", ärgerte sich TuS-Coach Patrick Kinastowski über die 2:5-Klatsche beim Tabellennachbarn SV Halstenbek-Rellingen III. Die spielten aggressiver und konterten „Kinis“ Elf nach allen Regeln der Kunst aus.

TuS Germania Schnelsen III – SSV Rantzau II 6:1 (3:1)
Es war nicht gerade der Tag der Capan-Brüder: Erst vergab Mustafa im Spiel des SSV Rantzau II bei Germania Schnelsen III einen Elfmeter, dann sah Ibrahim für ein Foulspiel auch noch die Ampelkarte. Dem SSV fehlte obendrein das Quäntchen Glück. „Normalerweise musst Du das Ding nach Hause fahren“, so Spielertrainer Jan-Hendrik Bruns.

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