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Handball-Oberliga : Die Favoritenrolle ist vergeben

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball: Aufsteiger TuS Esingen empfängt den Vorjahresfünften Ellerbek und hofft auf eine volle Halle

Tornesch | Man kennt sich und man hat sich gegenseitig ausgiebig studiert.

Als die Oberliga-Handballerinnen des TSV Ellerbek am vergangenen Sonnabend ihr erstes Heimspiel gegen St. Pauli absolvierten (29:18), da weilte unter den knapp 100 Zuschauern in der Harbig-Halle auch Jan-Henning Himborn, Coach des Ellerbeker Gegners am morgigen Sonnabend (15.30 Uhr), dem Aufsteiger TuS Esingen. „Ich habe eine geschlossen starke Ellerbeker Mannschaft gesehen, die aber auch ihre Schwächen hat, wenn der Gegner schnelle Gegenstöße fährt“, verrät Himborn. Aber auch sein Ellerbeker Pendant, Timo Jarama, hat seine Hausaufgaben vor dem Derby gemacht. „Wir haben den TuS Esingen bei seinem ersten Auswärtsspiel in Lauenburg (20:27, d. Red.) filmen lassen und Videoanalyse betrieben“, sagt er.

Zwei Teams, die sich kennen, ein Derby mit eigenen Gesetzen – gibt es da überhaupt einen klaren Favoriten? „Ja“, sagt Jarama bestimmt, „wir sind als Fünfter der Vorsaison Favorit. Esingen ist aufgestiegen, da kommen wir um die Rolle nicht drumherum.“ Die Ellerbekerinnen sind nicht nur aufgrund der starken vergangenen Serie selbstbewusst, auch bei ihrem ersten Saisonauftritt wussten sie im Kollektiv zu überzeugen, aus dem der starke Innenblock sowie Torhüterin Lena Türich sogar noch hervorstachen.

„Wir sind derzeit mit sehr viel Spaß dabei. Neben der harten Arbeit haben wir auch die nötige Lockerheit, um frei aufspielen zu können. Auch gegen Esingen wollen wir unser Spiel durchdrücken, wir schauen nicht auf den Gegner, obgleich auch ich noch Schwächen in der Abwehr ausgemacht habe, obwohl wir nur 18 Gegentore gefangen haben“, so Jarama. Weil der Kader dünn besetzt ist und um seinen Rückraum entlasten zu können, freut sich der Coach, dass Standby-Spielerin Anna-Lena Seemann (studiert in Flensburg) morgen den Kader verstärken kann. „Alle Mädels sind an Bord, wir rechnen mit einer vollen Halle“, so Jarama. TuS-Coach Himborn sieht in der Außenseiterrolle sogar eine Chance: „Jeder rechnet mit einer Niederlage von uns. Halten wir das Spiel aber lange offen, wird auch Ellerbek nervös werden.“

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