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Schwimmen : Die Europameisterschaft ist das Ziel

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schwimmen: Jacob Heidtmann vom Swim-Team Elmshorn strebt bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin eine Medaille an

shz.de von
erstellt am 30.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Jacob Heidtmann vom Swim-Team Elmshorn steht vor einer spannenden Zeit. Bei den 126. Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin (1. bis 4. Mai) zählt der 19-Jährige zu den Athleten, die durchaus eine Medaille gewinnen können. Zwischendurch bereitet sich der Schüler auf seine Abitur-Klausuren vor. „Da kommt eine Abwechslung ganz gelegen“, sagt Heidtmann mit einem Lächeln, „Ich bin fit, habe so viel trainiert wie noch nie und freue mich auf den Wettkampf.“

Verbunden damit steht aber noch ein ganz anderer Faktor im Mittelpunkt seiner Bemühungen. Auf seiner stärksten Strecke über 400 Meter Lagen will er sich für die Europameisterschaft im August qualifizieren. Schon im morgigen Vorlauf über 400 Lagen trifft Heidtmann auf den Favoriten Yannick Lebherz (Potsdamer SV). „Darauf habe ich mich vorbereitet. Ich möchte mit Bestzeit unter die ersten vier kommen und mich so für die EM qualifizieren“, sagt der Gymnasiast. Dazu muss er die Norm erfüllen, die dann allerdings drei Wochen vor der EM erneut überprüft wird. Freitag startet der Borstel-Hohenradener dann über 400 Meter Freistil. „Die Konkurrenz ist stärker geworden, auch weil Paul Biedermann sein Comeback gibt. Das ist dann schon immer etwas Besonderes, wenn man mit den Besten im Wasser ist. Da will man dann zeigen, dass man da ist“, so Heidtmann. Sonntag über 200 Meter Freistil, will er dann unter die ersten Acht kommen.

Der ehemalige Schwimmer der SG Elbe wird von weiteren Athleten des Swim-Teams begleitet. Für die jungen Arti Krasniqi, Lea Boy, Thea Brandauer und Thore Bermel gilt es Erfahrungen zu sammeln für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Juni an gleicher Stelle. Die anderen Elmshorner sind mit Ausnahme von Natalie Charlos erst am Montag von Zypern zurückgekommen. „Das ist natürlich ein Spiel auf des Messers Schneide“, gesteht STE-Trainer Jörg Freyher, der auf der Mittelmeerinsel täglich zweimal zwei Stunden trainieren ließ.

 

 

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