Fussball-Kreisliga : Die erste Bewährungsprobe

Viererpack-Schütze: Philippe Schümann (links) vom Heidgrabener SV.
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Philippe Schümann (Mitte) ist der Torgarant des Heidgrabener SV.

Heidgrabener SV mit Personalsorgen gegen Holsatia/EMTV II

shz.de von
01. September 2017, 16:00 Uhr

Es ist auch das Aufeinandertreffen zweier Torjäger, wenn am Sonntag in der Kreisliga-Staffel 8 der Heidgrabener SV Aufsteiger Holsatia im EMTV II zum Spitzenspiel empfängt (15 Uhr, Uetersener Straße): Philippe Schümann (40 Treffer in der vergangenen Kreisligasaison) und Daniel Krohn (34-mal in der Kreisklasse erfolgreich). Aktuell machen beide Teams aber auch durch gute Abwehrarbeit auf sich aufmerksam: Der Neuling ließ erst drei Gegentreffer zu; nur Tabellenführer Union Tornesch II macht die Schotten besser dicht. Bei Heidgraben klingelte es sechsmal in fünf Spielen.

Für Holsatia könnte das Derby zur ersten richtigen Bewährungsprobe werden. „Wir freuen uns auf das Spiel bei einem der Favoriten unserer Staffel“, sagte Trainer Nils Hammermann, der selbst nicht von der Seitenlinie aus coachen wird; er entschwindet zum Wochenende in den wohlverdienten Urlaub. An seiner Stelle wird sein Co-Trainer Thorben Pingel die Anweisungen geben. Er kann zumindest so richtig aus dem Vollen schöpfen, denn bei Holsatia im EMTV II sind „alle an Bord.“

Das sieht beim Gastgeber aus Heidgraben völlig anders aus. „Wir werden schon elf Spieler auf das Feld schicken“, flüchtet sich HSV-Trainer Ove Hinrichsen in Galgenhumor. In Krystof Barth (gesperrt), Daniel Burmester, Timo Badermann, Jan Philip Bätz, Mark Zipp (alle abwesend) sowie den Langzeitverletzten Christoph Ketelhohn und Manuel Maresch muss Hinrichsen gleich sieben Stammspieler ersetzen. „Hinzukommen noch Leon Sorgenfrei und Björn Spriestersbach, die angeschlagen sind“, stöhnte Heidgrabens Coach.

Hinrichsen ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass Holsatia brennen wird. Das bestätigt auch Hammermann: „Als Aufsteiger und Neuling in der Kreisliga werden wir alles geben, um beim Favoriten Heidgraben etwas mitzunehmen.“

Ob die reine Weste bei Holsatia – in vier Punktspielen mit vier Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz – weiter Bestand hat oder ob das Team die ersten Federn lassen wird – am Sonntagnachmittag wird diese Frage beantwortet.


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