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Sepaktakraw : Die Drachen sind los

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sepaktakraw Dragon’s Cup als Teil der Europameisterschaftsserie in der Olympiahalle.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Europas beste Sepaktakraw-Spieler treffen von morgen, Sonnabend, 10 Uhr, an in Elmshorn beim Dragon’s Cup auf eine Auswahl malaysischer Spitzensportler. In der Olympiahalle ist somit für akrobatische Einlagen vom Feinsten gesorgt. Bei dem malaysischen Nationalsport darf der geflochtene Ball mit jedem Körperteil außer den Armen und Händen über das Netz gespielt werden – besonders beeindruckend wirken die Scherensprünge und Salti.

Das Turnier des Vereins Takraw Elmshorn ist eines von sieben in der europäischen Meisterschaftsserie, an deren Ende der Europameister gekürt wird. Doch ebenso wichtig, wie die Endabrechnung ist für den amtierenden Titelträger aus Elmshorn auch der Sieg beim eigenen Drachenpokal. „In der Regel gewinnen die Mannschaften aus Malaysia, weil sie mit dem Sport aufgewachsen sind. Wir haben aber in dieser Woche schon mit den Gastmannschaften trainiert und festgestellt: Wir sind nicht chancenlos“, sagte Tim Hellfeuer, der für das Team Elmshorn I an den Start gehen wird. Er hofft, bis ins Finale zu kommen.

Seit 2005 wird die Halle an der Pestalozzistraße einmal im Jahr mit asiatischem Flair gefüllt. Mehr als 500 Zuschauer kommen an den zwei Tagen zu den Vorrunden- und Finalspielen, um die spektakulären Aktionen der internationalen Teams zu sehen. „Ein malaysischer Spieler beherrscht den Aufschlag mit einen kompletten Spagat. Da kommt die Angabe aus gut zwei Metern über das Netz“, so Hellfeuer.

Insgesamt sind bereits 27 Mannschaften aus Europa und Asien gemeldet. Bei dem Turnier, das von Jahr zu Jahr wächst, wird in zwei Varianten gespielt. Bei der Regulären (Regu) Aufstellung treten immer drei Spieler gegeneinander an, beim Doppel nur zwei. „Das Doppel ist etwas attraktiver für die Zuschauer, weil es hier die längeren Ballwechsel gibt“, so Hellfeuer, der hofft mit solchen Veranstaltungen den Sport bekannter zu machen. Deshalb ist der Eintritt auch an beiden Tagen frei.

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