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Fussball-Landesliga : Des einen Freud ist des anderen Leid

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: Blau-Weiß 96 Schenefeld überrollt Wedel mit 4:0 und feiert den Klassenerhalt / Der TSV verspielt die letzte Titelchance

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Die Landesliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 machten spontan ein Date: „19 Uhr, Landungsbrücken.“ Es gab etwas zu feiern, aber nicht nur die Geburtstage des Hamburger Hafens und von Innenverteidiger Sören Raschke (23). Mit einem rauschenden 4:0 (0:0)-Erfolg beim Wedeler TSV machten die Schenefelder vorzeitig den Klassenerhalt, der vor drei Wochen noch höchst gefährdet schien, perfekt. Die unterlegenen Wedeler verspielten ihre Restchance auf den Titel und müssen in der Einlaufparade der 16 Teams der Hammonia-Staffel mit der dritten oder vierten Position zufrieden sein.

Nicht alle folgten möglicherweise der Schenefelder Verabredung. Den dritten aufeinander folgenden Sieg bezahlten Stürmer Timo Carstens – heftiger Brummschädel nach einem Zusammenprall mit Davor Celik – und Eico Westphal – schwere Knöchelprellung nach einem Foul von Björn Kaland – jedenfalls mit Verletzungen. Die Wedeler führten ihre Zweikämpfe mit Härte. In der 53. Minute standen sie aber nicht nah genug bei Timm Thau, der einen Flankenball von Jan Düllberg von der linken Seite aus wenigen Metern in die rechte Ecke lenkte. Es war ein Treffer, der die Gäste beflügelte, die Wedeler aber gänzlich zu lähmen schien. „Der zweite Durchgang von uns war blamabel“, schimpfte WTSV-Trainer Thorsten Zessin.

Der stets präsente Jan Düllberg belohnte sich für seine starke Leistung mit dem Treffer zum 2:0 der Gäste. Zuvor hatte WTSV-Keeper Oliver Firgens einen Schuss von Haji Jamal abgeklatscht. Dann schlug Düllberg den Eckball, den der für Carstens eingewechselte Marcel Jobmann mit der Stirn zum 3:0 in die Maschen wuchtete.

Das Schönste kam zum Schluss, nämlich Thaus technisch brillanter Weitschusstreffer mit dem rechten Außenrist zum 4:0. Den Wedelern aber war bei Kopfballchancen für Anton Freundt, der jeweils an Florian Jensen scheiterte (15., 90.), noch nicht einmal das „Ehrentor“ vergönnt. „Auch in kritischen Phasen haben wir zusammengehalten. Das und unser guter körperlicher Zustand waren zum Schluss in der Saison ausschlaggebend“, freute sich Blau-Weiß-Trainer Selcuk Turan.

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