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Fußball-Verbandsliga : Derby mit Rasse und Tempo

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst besiegt TSV Lägerdorf vor 350 Zuschauern 3:1. Doppelpack von Dittmann.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Horst | Der VfR Horst zieht weiter seine Kreise an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Süd-West. Und nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen in den Spitzenspielen auf heimischem Geläuf, stellte der 3:1-Sieg im Nachbarschaftsvergleich mit dem TSV Lägerdorf VfR-Trainer Lars Lühmann fast vollends zufrieden. „Da war Tempo drin, da war Spannung drin. Das Spiel hatte echten Derbycharakter“, sagte er zu dem Spektakel vor offiziell 350 Zuschauern und vergaß nicht zu erwähnen, dass man aus Horster Sicht in einigen Phasen auch Glück hatte.

So eine Phase gab es bereits in der vierten Minute. Tobias Petersen, wieder mit besonderer Fleißnote, ging im eigenen Strafraum gegen Fast-Namensvetter Bastian Peters zu ungestüm zu Werke. Den fälligen Strafstoß, getreten von Vladimir Jauk, entschärfte jedoch René Lemke. Die zweite Chance vom Punkt aus, 34 Minuten später, ließen sich die Gäste nach Foul von Dennis Horn aus Lasse Fötsch aber nicht entgehen. Björn Strüven verwandelte. Es war das 1:1, denn Horst führte seit der zehnten Minute mit 1:0. René Thies und Kevon Dittmann trieben den Ball voran, so dass Jan Behrendt nach Dittmanns Querablage zur Führung einschieben konnte. Das Horster 2:0 nach einer halben Stunde verhinderte der in der vergangenen Saison noch beim FC Elmshorn aktive Björn Koblun mit einem Reflex gegen Behrendts Hammer von der Strafraumgrenze.

Behrendt war kurz nach Wiederanpfiff auch an der erneuten Horster Führung beteiligt. Der Elfer holte den Foulelfmeter heraus, den Kevin Dittmann sicher zum 2:1 nutzte (50.). Nachdem Michel Gorny die vorzeitige Entscheidung gegen Koblun verpasste, die Gäste ihrerseits unter anderem am Aluminium den möglichen Ausgleich vergaben, machte Dittmann in der 84. Minute alles klar für Horst. Cosimo Maniscalco hatte den Ball gegen zwei Lägerdorfer behauptet und Gorny geschickt, der seinerseits den Dittmann mustergültig in Szene gesetzt.

„Das war wichtig für uns“, atmete Lühmann tief durch. Der VfR hat weiterhin sieben Zähler Vorsprung auf die Verfolger Todesfelde II und Wankendorf, wobei der letztgenannte Klub noch ein Nachholspiel offen hat.

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