Handball : Der Wille versetzt Berge

Unsanft ausgebremst: Die Tornescherin Frederike Schmidt (Mitte) wird von ihrer Lauenburger Gegnerin in den Klammergriff genommen.
Unsanft ausgebremst: Die Tornescherin Frederike Schmidt (Mitte) wird von ihrer Lauenburger Gegnerin in den Klammergriff genommen.

Frauen des TuS Esingen schlagen Lauenburg dank starker erster Halbzeit und Torfrau Krass mit 25:23.

shz.de von
19. Januar 2015, 16:00 Uhr

Dank einer kämpferisch überzeugenden Leistung und auf Grund der besseren Torhüterin gelang den Handballfrauen des TuS Esingen der vierte Saisonsieg in der Oberliga Hamburg/SH, womit der Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld gewahrt wurde.

Beim 25:23 (16:14) gegen den Staffelsechsten Lauenburger SV legte der Aufsteiger in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Erfolg mit aggressiver und Körper betonter 3:2:1-Deckung, hinter der Jessica Krass mit zahlreichen Paraden gegen Würfe aus der Nahwurfzone (darunter zwei Siebenmeter) ein großer Rückhalt war.

40 Minuten lang (bis zum 19:17) war aber auch das Angriffsspiel ansehnlich. Viermal schloss Frederike Schmidt die von Spielmacherin Anna-Cathleen Theel eingeleiteten Kombinationen der Heimmannschaft mit Toren aus dem Rückraum ab, Theel sorgte immer für Gefahr, Sofia Schlage und Tanja Falk waren bei Durchbrüchen erfolgreich und Meike Speckin traf sicher von links außen. Schwächen zeigten die TuS-Frauen auf der anderen Außenposition und am Kreis, wo die erkrankte Martina Bauer fehlte. Nach dem blamablen Ausscheiden am Freitagabend im HHV-Pokal beim unterklassigen TH Eilbeck II (31:32) verließ sich Trainer Jan-Henning Himborn auf acht Spielerinnen und wechselte kaum durch. Zwar schwanden die Kräfte gegen Ende der Partie deutlich, der Wille in der Abwehr versetzte aber Berge, so dass einmal mehr 25 Tore zum Sieg reichten.  

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