Handball Oberliga : Der Übermacht unterlegen

Abgeprallt: Ellerbeks Jonas Mecke (rechts) wird vom HSV-Hünen Tim Brauer unsanft gestoppt.
Abgeprallt: Ellerbeks Jonas Mecke (rechts) wird vom HSV-Hünen Tim Brauer unsanft gestoppt.

Handball: Personell geplagter TSV Ellerbek verliert ungleichen Kampf gegen den HSV II deutlich mit 23:36

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15. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Es war ein ungleicher Kampf, den die knapp 300 Zuschauer in der Harbig-Halle zu sehen bekamen. In der Handball- Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein musste Gastgeber TSV Ellerbek ohne drei Stammkräfte auskommen, und Kapitän Dennis Lißner (Schulter-probleme) kam nur gegen Ende der Partie zum Einsatz.

Dagegen spielte Spitzenreiter HSV Handball II mit vier Akteuren aus dem aktuellen Profikader und ließ Ellerbek beim 23:36 (10:18) keine Chance.

TSV-Trainer Michael Bollhöfer erkannte den verdienten Erfolg des HSV, bei dem er ja selbst lange den Nachwuchs trainiert hatte, an, war aber verärgert über die arrogante Haltung von Coach Jens Häusler. „Er hat mich und meine Mannschaft mehrfach verbal veralbert und beleidigt, das ist unsportlich“, sagte Bollhöfer erbost.

Auf dem Spielfeld waren die Fronten nach 17 Minuten geklärt (5:10). Gegen die Übermacht im Rückraum mit Alexander Feld und Kevin Herbst und gegen den hünenhaften Kreisläufer Tim-Oliver Brauer (alle aus dem HSV-Profikader) war die sonst so stabile Ellerbeker Abwehr bald überfordert. Kein Wunder, stand doch der Abwehrmittelblock mit Christopher Behre und Lißner nicht zur Verfügung. Da sich die personelle Malaise auch im Angriff bemerkbar machte und zudem Profikeeper Max Henri Herrmann überzeugte, war die hohe Niederlage unvermeidlich für die personell gebeutelten Ellerbeker unvermeidlich.  

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