Hallenfussball : Der Triumphzug geht weiter

Gewohntes Bild in der Hallensaison: Auch in Halstenbek triumphiert der aktuelle Hamburger Hallenmeister SV Rugenbergen.
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Gewohntes Bild in der Hallensaison: Auch in Halstenbek triumphiert der aktuelle Hamburger Hallenmeister SV Rugenbergen.

SV Rugenbergen gewinnt auch den Sottmann-Cup. Schock für Gastgeber HR: Siebert ins Krankenhaus.

shz.de von
19. Januar 2015, 16:00 Uhr

Eines ist in dieser Hallensaison so sicher wie das Amen in der Kirche: Gehört das Oberliga-Team des SV Rugenbergen zu den Teilnehmern bei einem Turnier, ist mindestens das Halbfinal-Ticket gebucht. Meist holt sich der frischgebackene Hallenmeister aber in souveräner Manier den Titel. So auch beim 5. Sottmann-Cup der SV Halstenbek-Rellingen.

„Wir haben überall aufgetrumpft und sind zur Zeit sehr gut drauf. Heute haben zwei Spieler aus der Zweiten mitgemacht und es lief trotzdem bestens“, sagte Rugenbergen Angreifer Milos Ljubisavljevic zufrieden. SVR-Trainer Ralf Palapies traute seinen Kickern so viel zu, dass er noch vor dem Finale kurzerhand in den Feierabend abdüste. Seine Spieler enttäuschten ihn nicht: In einem ziemlich einseitigen Finale ließen die Bönningstedter dem Wedeler TSV beim 4:1-Erfolg (Tore Ljubisavljevic (2), Sven Worthmann, Jan Melich) keine Chance. „Uns hat am Ende die Kraft gefehlt. Rugenbergen hat uns ganz schön laufen lassen“, gab Wedel-Akteur Dirk Hellmann unumwunden zu. Für Aufregung sorgte zuvor das Halbfinale zwischen den Wedelern und dem Lokalmatador HR. Sekunden vor dem Ende wischte Halstenbeks Daniel Dias den Ball recht deutlich mit der Hand zum 1:1 in den Kasten. Trotz vehementer Proteste der Wedeler wurde der Treffer gegeben. Nachdem im Neunmeterschießen einige Akteure beider Teams Nerven zeigten und vergaben, konnte Hendrick Ebbecke schließlich verwandeln. Jan Novotny scheiterte für HR. Immerhin sicherte sich der Gastgeber im Spiel um den dritten Platz noch die Bronze-Medaille gegen den Titelverteidiger VfL Pinneberg. Serhat Ercek und Patrick Hoppe schossen die Tore. Pinnebergs Christian Kulicke konnte nur zum 2:1 verkürzen. Das Halbfinale hatte der VfL seinerseits gegen den späteren Turniersieger Rugenbergen mit 2:3 verloren.

Für den Qualifikanten SV Halstenbek-Rellingen II war nach der Vorrunde als Tabellendritter der Gruppe A Schluss. Das Abschneiden der eigenen Heimteams war am Sonnabend beim Gastgeber aber kein Thema mehr. Vielmehr war man geschockt über die Verletzung von Niklas Siebert, der nach der Vorrunde mit Verdacht auf einen Riss des hinteren Kreuzbandes ins Kreiskrankenhaus gebracht wurde. „Am Abend kam er auf Krücken zur Mannschaft zurück, heute wird er final untersucht. Der Kreuzbandriss ist noch nicht bestätigt, es besteht noch Hoffnung, dass es lediglich eine Überdehnung ist, wir alle drücken die Daumen“, so HR-Betreuer Thomas Berg am gestrigen Sonntag. „Nach den Ausfällen von Jan Rottstedt (Kreuzband, d. Red.) und Nikola Maksimovic (Wadenbeinbruch) können wir einen weiteren Ausfall kaum kompensieren.“ 

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