zur Navigation springen

Basketball : Der Traum vom Finale ist real

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Basketball: Rist Wedel gewinnt erstes Playoff-Halbfinale

Der SC Rist Wedel darf vom Finale der Pro-B-Playoffs träumen. Vor 800 Zuschauern besiegten die Basketballer von Headcoach Sebastian Gleim die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB mit 74:63.

„Wir hatten nicht viel Zeit, um uns auf den Gegner vorzubereiten. Wir hatten uns vorgenommen, mit ganz viel Energie zu verteidigen und über die volle Distanz Leidenschaft zu zeigen. Das hat geklappt“, meinte Gleim, der im Hexenkessel Steinberghalle „bei der fantastischen Atmosphöre nicht nur Trainer, sondern auch ein paar Minuten Fan“ war.

Die Risters waren auf die Zonenverteidigung, mit der der Gegner in der regulären Saison dem Gleim-Team noch den Zahn gezogen hatte, bestens eingestellt und gingen aus dem ersten Viertel mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung hervor. Zur Halbzeit wuchs dieser auf 16 Zähler an.

„Die Erinnerung an den immensen Vorsprung, den wir gegen die Baskets Akademie zu Hause verspielt hatten, diente diesmal als Motivation. Wir wollten auf keinen Fall Oldenburg noch einmal in unserer Halle feiern sehen“, so der 29-Jährige. Einen großen Anteil am Sieg im ersten von drei möglichen Begegnungen hatte Janis Stielow, der sich am Dienstag einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen hatte und dennoch mit 18 Punkten, davon zwölf per Dreier, und acht Rebounds groß auftrumpfte.

Gleim: „Riesenkompliment an das gesamte Ärzte- und Physio-Team, die ihn täglich drei Stunden behandelt haben. Er hat den Unterschied gemacht.“ Ausschlaggebend waren für den Coach, der seit kurzem die A-Lizenz als Trainer hat, nicht unbedingt die sehr gute Freiwurfquote (88,2 Prozent), die erfolgreichen Abschlüsse aus der Nahdistanz (69,9) oder von der Drei-Punkte-Linie (46,7), sondern die Abwehrleistung: „Der Knackpunkt war unsere Defense. Wir haben nur 63 Punkte zugelassen“, so Gleim, der anfügte: „Wir haben die Chance, auch das nächste Spiel am Sonnabend (18 Uhr, d. Red.) zu gewinnen. Danach darf geträumt werden, vorher aber nicht.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen