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Basketball : Der Traum vom Finale ist geplatzt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Basketball: SC Rist unterliegt Oldenburg im entscheidenden dritten Playoff-Halbfinale / Headcoach Gleim: „Der Stolz überwiegt“

Das Spiel der großen Basketballer in der Steinberghalle war schon längst vorbei, da eroberten die Kleinen unter den 800 Zuschauern den Platz. Wild warfen die Kinder auf die beiden Körbe. Zu diesem Zeitpunkt saßen die Pro B-Basketballer des SC Rist schon mit hängenden Köpfen auf ihrer Bank und schauten den „Kids“ konsterniert zu. Gerade hatten sie das entscheidende Halbfinalspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems mit 70:84 (35:46) verloren.

Die dritte Begegnung war nötig geworden, weil die Risters bereits am Ostersonnabend in Oldenburg mit 70:82 den Kürzeren gezogen hatten. Das Heimteam tat sich zu Beginn schwer damit, in die Partie zu finden und geriet schnell mit 4:12 in Rückstand. Das Farmteam des Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg verteidigte gut, so dass die Risters Probleme hatten, die Bälle im Korb zu versenken. Kurz darauf sollte es dann doch wieder besser laufen und der SC Rist biss sich zurück ins Spiel. Mit einem Sieben-Punkte-Rückstand ging der erste Durchgang zu Ende. Bis zur Halbzeit wuchs der Vorsprung der Gäste noch auf elf Zähler an. Es schien so, als ob die Niedersachsen auf jede Option der Rister die passende Antwort hatten. Zudem trafen sie, wie schon im zweiten Duell, aus der Ferne gut und versenkten bis zum Spielende 43 Prozent ihrer Drei-Punkte-Versuche.

Im dritten Viertel schafften es die leidenschaftlich kämpfenden Spieler von Headcoach Sebastian Gleim noch einmal, den Rückstand auf sechs Zähler zu verkürzen, doch es sollte diesmal nicht für ein grandioses Comeback reichen. Oldenburg hatte das Heft des Handelns fest in der Hand und agierte weiter souverän. Als dann im Schlussabschnitt wenige Minuten vor der Schlusssirene ein erfolgreicher Drei-Punkte-Versuch des Gegners zum 66:80 durchs Korbnetz rauschte, war auch den wieder einmal lautstarken Fans des SC Rist klar, dass die Playoff-Serie im Halbfinale enden würde. „Natürlich sind wir jetzt alle ziemlich enttäuscht. Aber mit etwas Abstand wissen wir, dass wir eine ganz tolle Saison gespielt haben, der Stolz überwiegt“, sagte Gleim, für den es das letzte Spiel als Rist-Coach war. Zur kommenden Saison wechselt er in den Jugendbereich des Bundesligisten Fraport Skyliners.

„Ich bedanke mich bei allen Fans, Verantwortlichen und bei der Mannschaft für diese Saison. Es war eine tolle Zeit für mich in Wedel“, so Gleim. Der Finalgegner von Oldenburg ist Baunach. Wie nach dem Spiel in der Steinberghalle werden die Rist-Basketballer dann zum Zuschauen gezwungen sein.

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