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Oberliga : Der Reibe-Effekt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

VfL Pinneberg siegt mit dem Rückkehrer im Kader 2:0 über Rugenbergen - und Artur Frost trifft gegen seinen Ex-Klub.

Der gute Mann weiß, wovon er redet. „Hotte“ Nohren ist seit 1948 beim VfL Pinneberg, spielte in den 60er-Jahren erfolgreich als zurückgezogener Mittelstürmer in der Ligamannschaft der Pinneberger. „Ich erkenne einen guten Stürmer, wenn ich ihn sehe“, erzählt Nohren am Rande des Fußball-Oberligaspiels des VfL gegen den SV Rugenbergen, um gleich zu ergänzen: „Und Thorben Reibe ist definitiv ein guter Stürmer, ich freue mich, dass er wieder zurück beim VfL ist.“

Noch am Donnerstag vor dem Derby war die Rückkehr Reibes (bereits von 2010 bis 2012 in Pinneberg) vom FC Elmshorn an die Fahltsweide perfekt gemacht worden. „Wir wollen den Reibe sehen“, skandierten die VfL-Fans im Stadion eins, aber zu Beginn der Partie saß der Oberliga-Torschützenkönig der Saison 2011/12 zunächst auf der Bank.

Allein seine Anwesenheit sorgte jedoch für einen Schub bei den Teamkollegen. Die gingen gegen die Gäste aggressiv in die Zweikämpfe. Der Reibe-Effekt. Der SVR bekam kaum Luft zum Atmen, die Konsequenz: Die Heimelf ging durch den engagierten Ex-Rugenbergener Artur Frost früh in Führung (15.), der seinen Treffer demonstrativ vor der Bank der ehemaligen Teamkollegen feierte. Die Gäste waren geschockt, Viktor Streib so sehr, dass er nach einer halben Stunde nur halbherzig klärte. Sascha Richert nutzte das aus, bediente Flemming Lüneburg, 2:0 (30.).

Erst in Durchgang zwei entwickelten die Gäste aus Bönningstedt, die in Halbzeit eins nur eine Chance hatten (38., Scholz), mehr Druck. Dagegen hatte VfL-Coach Michael Fischer aber ein Mittel: Er brachte in der 73. Minute den geforderten Reibe. Der hielt vorne die Bälle, brachte Ruhe ins Spiel. Da die Gäste ihre Chancen nicht nutzten, reichte es für den Heimsieg – zur vollsten Zufriedenheit von Rückkehrer und Publikumsliebling Reibe sowie seinem Edelfan „Hotte“ Nohren.

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