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Fußball-Oberliga : Der neue Knipser heißt Patrick Scheidt

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wozu braucht der FCE noch Stürmer? Elmshorn Innenverteidiger Patrick Scheidt erzielt einen Hattrick beim Sieg gegen Curslack.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Eigentlich ist das Tore verhindern die Hauptaufgabe von Patrick Scheidt beim FC Elmshorn . Die erledigte der Innenverteidiger im Verbund mit einer engagierten Elf, die geschlossen mit nach hinten arbeitete, im Oberliga-Auswärtsspiel beim SV Curslack-Neuengamme auch zur vollsten Zufriedenheit. In den Mittelpunkt rückte er aber, weil er alle Tore beim 3:0 des Fußballoberligisten am Deich erzielte. Kein Wunder, dass Scheidt gestern, als er der FCE-Zweiten am Ramskamp zusah, von deren Akteuren als „Knipser“ begrüßt wurde.

„Das war ein ganz wichtiges Ding“, jubelte Elmshorns Team-Manager Eugen Igel über den Dreier, der von zwei Platzverweisen gegen den Gastgeber begünstigt war. Es waren 90 kuriose Minuten mit drei Elfmetern für den FCE. Jan-Hendrik Kaetow hatte bei einem an Maurizio D’Urso verursachten Foulelfmeter – Curslacks Torhüter Frederic Böse sah für die Notbremse Rot – nach einer Stunde den Ball noch übers rechte Lattenkreuz gesetzt. „Überhaupt keinen Vorwurf an „Kaete“, aber beim zweiten und dritten Elfmeter habe ich klipp und klar angesagt, dass Schotte schießt“, so FCE-Trainer Achim Hollerieth. Das Gefühl trug den Fußballlehrer nicht. Scheidt versenkte den Ball zum 2:0 (79.) und 3:0 (90.+3). Gelegt worden war der erstmals spielberechtigte Aytac Erman. Selbstvertrauen hatte sich der Innenverteidiger bereits bei seinem Führungstreffer geholt. Er köpfte eine Trefzger-Flanke in der 77. Minute zur verdienten Führung ein.

Ein Signal für einen Positionswechsel des 30-Jährigen sind dessen Saisontore drei, vier und fünf indes nicht. „Schotte bleibt in der Innenverteidigung. Da ist er wichtig und macht viel seinem guten Auge“, sagte Hollerieth.

Vollgasfußball hatte der Ex-Profi vom amtierenden Meister im Aufwind gefordert. Das setzten die Elmshorner um. Ein Tor von Kaetow wurde wegen abseits nicht anerkannt, D’Urso schoss wenig später knapp vorbei. Bei zwei guten Chancen der Hausherren hatte der FC Glück, wie Hollerieth zugab. Dass letztlich Standardsituationen zu den Toren führten, schmälerte Hollerieths Freude in keinster Weise. „Wenn man drei berechtigte Elfmeter rausholt, ist das ein Zeugnis dafür, dass wir viel Druck gemacht haben“, sagte er.

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