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Der krönende Abschluss

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball: BMTV gewinnt letztes Saisonspiel in Barmbek und steigt als Meister auf / Trainer Krause spielt selbst und trifft sieben Mal

Sie haben es geschafft – und eine tolle Saison mit dem Aufstieg in die Hamburg-Liga gekrönt. Die Handballer des Barmstedter MTV gewannen die letzte Partie gegen die HG Hamburg-Barmbek II mit 33:31 (15:15) und sicherten sich mit 39:5 Punkten souverän den Titel in der Landesliga. „Wahnsinn, wir haben immer an uns geglaubt“, so Trainer Torsten Krause nach der Partie.

Aufgrund von Verletzungssorgen durfte Krause selbst noch einmal das Trikot überstreifen und dem Spiel zusammen mit Andreas Butzmann und Jan Beermann seinen Stempel aufdrücken – sieben Tore erzielte der spielende Coach und lächelte. Von Gegnerseite gab es Lob: „Es war ein toller Fight, Barmstedt ist verdient Meister geworden“, so Barmbeks Teamsprecher Christian Sachau. Und auch er hatte nach der Partie gut Lachen. Denn aufgrund des Zwangsabstiegs der SG Hamburg-Nord II aus der Hamburg-Liga, weil deren eigene „Erste“ aus der Oberliga Hamburg-Schleswig-Holstein absteigen muss, werden wohl auch die Barmbeker mitaufsteigen dürfen. Für den BMTV ist es dagegen der größte Erfolg der jüngeren Geschichte, endlich wieder in Hamburgs höchster Spielklasse vertreten zu sein.

Zudem hat der Verein mit Butzmann, Krause, Beermann und Moritz Ekberg Spieler im Team, die über Hamburg-Liga-Erfahrung verfügen. Dennoch: In dieser Saison haben sich beide Aufsteiger – darunter die Halstenbeker TS – gleich wieder sang- und klanglos aus der Hamburg-Liga verabschiedet. „Das wird schwer“, weiß auch Krause.

In weiteren Partien sicherte sich der TSV Ellerbek IV nach dem 21:17 (14:6) gegen den TuS Esingen II den dritten Platz vor Esingen. Der Rellinger TV verabschiedete sich noch mit einem 25:24 (14:13) gegen den TSV Uetersen in die Bezirksliga, gleichzeitig kündigte Trainer Christian Sörensen aus privaten Gründen seinen Rückzug an. „Über die Saison betrachtet war das wohl verdient“, so Sörensen ernüchtert. Da der RTV sportlich abgestiegen ist, wird er den Gang in die Bezirksliga auf jeden Fall antreten müssen.


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