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Fussball : Der Gruß von ganz oben

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst nach fünftem Sieg im fünftem Spiel weiter an der Spitze der Verbandsliga Süd-West

Bei wem am Sonnabendnachmittag in Horst noch Unklarheit über den aktuellen Stand an der Tabellenspitze der Verbandsliga Süd-West herrschte, der musste seinen Blick nur an den Rand der Sportanlage am Heisterender Weg richten. Hier schwenkte ein Anhänger stolz eine Fahne des aktuellen Ligaprimus – die des VfR Horst. Eine Szene mit Symbolcharakter: Sportlich führt derzeit kein Blick an den VfR-Kickern vorbei, die nach dem 2:1 (1:0) über den SV Todesfelde II bereits den fünften Erfolg im fünften Ligaspiel feiern durften.

Dabei war dieser Sieg hart erarbeitet und erst in letzter Sekunde eingefahren worden. René Thies reagierte in der zweiten Minute der Nachspielzeit am schnellsten, nachdem Florian Sommer einen Kopfball nach Ecke von Jan Behrendt zunächst nur an den Pfosten setzte. Der aus Horster Sicht erfreuliche Schlusspunkt einer „verrückten Partie“, wie VfR-Trainer Lars Lühmann zu Protokoll gab. Nicht nur, weil die „äußerst couragiert“ (Lühmann) aufspielenden Gäste aus Todesfelde mit ihrem Treffer zum 1:1 in Minute eins der Nachspielzeit zunächst drauf und dran waren, den Horstern die ersten Saisonpunkte abzuknöpfen, um dann doch den K.o.-Schlag zu kassieren.

Auch die Begleitumstände der Partie kosteten zusätzlich Zeit und Nerven bei allen Beteiligten. Erst ließ das Schiedsrichtergespann um Jannik-Alexander Schapals (TSV Schönberg) aufgrund eines Staus zehn Minuten länger auf sich warten, dann sorgte ein Unwetter in der Schlussphase beim Stand von 1:0 für den VfR für eine zehnminütige Spielunterbrechung. „Nach dieser Zwangspause waren wir etwas zu schläfrig. Trotzdem ist dieser Sieg letztlich verdient, da wir insbesondere in Hälfte eins hätten nachlegen müssen“, erinnert sich Lühmann an die zahlreichen Einschussmöglichkeiten seiner Truppe, von denen nur Florian Rammer (25.) nach toller Vorarbeit von Kevin Ditmann eine erfolgreich verwerten konnte. Der VfR scheint also gerüstet fürs Nachbarschaftsduell am kommenden Sonnabend bei Schlusslicht Rot-Weiß Kiebitzreihe.

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