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Fußball-Landesliga : Der gefühlte Verlierer

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wedeler TSV lässt beim torlosen Remis gegen Teutonia 05 wichtige Zähler liegen.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2016 | 16:00 Uhr

Oft genug waren sie die Gewinner. Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Teutonia 05 aber mussten sich die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV als Verlierer fühlen. Tabellenführer TuS Osdorf ist ihnen vorerst enteilt. Von hinten macht der Tabellendritte TSV Sasel Druck. Wirkt es sich im Endspurt um den Oberligaaufstieg negativ aus, dass die Wedeler über weniger personelle Alternativen als die Konkurrenten verfügen?

Nach einigen Tormöglichkeiten zu Beginn lief die Partie gegen die Teutonen ab der 20. Minute nicht mehr nach dem Geschmack von WTSV-Trainer Heiko Barthel. Spielmacher Jan Eggers setzte sich fortan nicht wie gewohnt in Szene, Torjäger Aytac Erman tauchte ab, das ganze Team schien sich von Minute zu Minute immer mehr über den Platz zu schleppen. Doch dem Coach waren die Hände gebunden. Als Einwechselspieler stand ihm lediglich Manuel Henkel zur Verfügung. Die angeschlagenen Abdullah Yilmaz und Davor Celic sowie Zweitkeeper Stefan Steen stellten keine ernsthafte Option dar. Moritz Rosemeier und Gary Voorbraak fehlten aus privaten Gründen gänzlich. Probleme mit dem unebenen Rasen kamen dazu. Barthel: „Auf so einem Boden ist immer die verteidigende Mannschaft im Vorteil.“

Am Ende waren die Wedeler froh, dass der Schuss in Überzahl nicht komplett nach hinten losging. Torwart Oliver Firgens reagierte bei einem Kopfball vorzüglich (80.). Teutonias Torjäger Paul Pietsch ließ zwei aussichtsreiche Konterchancen in der Nachspielzeit kläglich ungenutzt.

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