Handball : Der Bann ist gebrochen: Esingen feiert langersehnten 26:25-Erfolg

Abgehoben: TuS-Akteur Daniel Günter (links) steuerte sechs Treffer zum 26:25-Erfolg der Tornescher Handballer bei.
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Abgehoben: TuS-Akteur Daniel Günter (links) steuerte sechs Treffer zum 26:25-Erfolg der Tornescher Handballer bei.

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25. Januar 2016, 16:02 Uhr

Der Bann ist gebrochen. Nach vielen ärgerlichen Punktverlusten kamen die Handballmänner des TuS Esingen zu einem 26:25 (13:12) gegen den VfL Bad Schwartau II und schlossen damit zum unteren Mittelfeld der Oberliga Hamburg/SH auf. „Endlich haben wir einmal ein knappes Spiel für uns entschieden“, sagte TuS-Trainer Claas-Peter Schütt nach der turbulenten Schlussphase, in der Torwart Maximilian Rathke, beim Stande von 26:24 erneut eingewechselt, seinen dritten Siebenmeter abwehrte. Rathke und Kollege Benjamin Boje, der seine bislang beste Saisonleistung zeigte, waren die Eckpfeiler des zweiten Tornescher Heimsiegs.

Die Grundlage für den Erfolg wurde nach dem Vorbild der DHB-Auswahl bei der EM in Polen in der Abwehr gelegt – mit einer Einschränkung. „Es kann nicht sein, dass Christoph Schlichting fünfmal aus der Rückraummitte zum Kreis durchbricht“, sagte Schütt.

Im Angriff überzeugten Daniel Günter mit toller Quote von links außen, Max-Lennart Albrecht als Rückraumschütze trotz vieler Fehlversuche und Spielgestalter und Siebenmeter-Werfer Jonathan Karow. Sein Pass in personeller Unterzahl auf Lennart Haas, der per Kempa-Trick im Flug von rechts außen zum 21:19 traf, entzückte die Fans und versetzte den Gästen einen Schock. Dennoch glich Schwartau noch einmal aus (23:23) und kam auch nach dem 26:23 wieder zurück. Die durch drei Zeitstrafen dezimierte TuS-Crew hielt die Punkte jedoch fest und darf damit weiter auf den Klassenerhalt hoffen.

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