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Handball-Landesliga : Der Aufstiegstraum lebt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

HSG Horst/Kiebitzreihe dreht nach der Pause auf und festigt Rang eins.

Wenn sie wirklich wollen, können sie – jederzeit und bei jedem Gegner. Das haben die Haie, wie die Handballer der HSG Horst/Kiebitzreihe nur genannt werden, am Freitagabend einmal mehr unter Beweis gestellt. Ein komfortables 26:22 über die SG Bordesholm/Brügge war auf der Anzeigentafel in der wiederum ausverkauften Horster Sporthalle bei Spielschluss abzulesen. Dieses Ergebnis erlaubt weiter, realistisch vom Titelgewinn in der Landesliga Mitte und den damit zusammenhängenden Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga zu träumen.

Dennoch war vor gut und gerne 400 Zuschauern längst nicht alles so klar an diesem Abend, wie es das Endergebnis weismachen will. Zum Seitenwechsel hatte es noch die große Ernüchterung gegeben. Nach 30 Minuten nämlich lagen die Gäste mit 11:8 vorne. Abgesehen davon, dass ein solcher Spielstand eher bei den Frauen denn in der Landesliga der Herren vorzufinden ist. Schlimmer noch war die hohe Quote der fahrlässig weggeworfenen Torchancen.

Dass dies auch Haie-Coach Werner Zink so gesehen hat, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Dem Auftreten der heimischen HSG in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit nach zu urteilen, hätte die Halbzeitansprache von Zink jedoch bis nach Kiebitzreihe zu hören gewesen sein müssen (was sie nicht war). Die Haie waren nicht wiederzuerkennen und ließen ihre Gegner zum ersten Mal in Minute 40 jubeln. Zu diesem Zeitpunkt jedoch hatten Alex Bey, Leon Jermies & Co. ihre Torausbeute auf 16 Treffer erhöht und damit glatt verdoppelt. Danach wurde die Begegnung dann kontrolliert zu Ende gespielt.

Am Samstagabend geht der Heimspielmarathon in die nächste Runde. Dann wird der Kieler MTV zum Nachholduell in der Hölle Horst erwartet. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

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