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Fußball-Oberliga : Den Sack zu spät zu gemacht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Null solte eigentlich stehen: Der VfL Pinneberg gewinnt denkwürdiges Spiel gegen den Aufsteiger Alstertal/Langenhorn mit 5:3.

Ein Oberligaspiel mit Seltenheitswert war es, da waren sich nach dem 5:3-Sieg des VfL Pinneberg über den SC Alstertal/Langenhorn alle einig. „Ich kann nicht erinnern, wann wir mal so ein Spiel gesehen haben. Acht Tore, für die Zuschauer war es sicherlich unterhaltsam“, sagte David Fock, der Liga-Obmann des VfL.

Es dauerte nicht lang da waren die Pinneberger, wegen einer Unaufmerksamkeit in Rückstand geraten. „Wir wollten möglichst lange ohne Gegentreffer bleiben, dass hat ja dann auch drei Minuten lang geklappt“, nahm Fock das 0:1 durch Robin Tewes mit Humor. Der VfL übernahm danach zunehmend die Initiative und glich in der 22. Minute durch Daniel Brehmer aus und kurz darauf ging der VfL durch einen Kopfball von Steffen Maaß mit 2:1 in Führung. Doch noch vor der Pause entwischte Gästestürmer Makome-Mabouba der Pinneberger Hintermannschaft, lief alleine auf David Poerschke zu und schoss das 2:2 (44.). Keine Chance für Poerschke der den gesperrten Tim Brüggemann im VfL-Tor vertrat.

Zur Halbzeit gab es dann eine Ansprache von Börje Scharnberg, der wiederum den verhinderten VfL Coach Michael Fischer vertrat. „Das hat gefruchtet, aber für meinen Geschmack haben wir den Sack zu spät zu gemacht“, so Fock. Denn erst mal hatte der VfL Glück. In der 52. Minute setzte Athanasios Tatsis einen Foulelfmeter für die Gäste links am Tor vorbei. Das war wohl der Weckruf für den VfL. Maaß traf erneut mit dem Kopf (3:2, 54.), Richert verwandelte einen, an Thorben Reibe verursachten, Foulelfmeter (4:3, 78.) und den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Sören Badermann, 5:3 (90. +2) in der Nachspielzeit.

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erstellt am 14.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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