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Fußball-Oberliga : Den Riegel knacken

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ist das der Aufbaugegner? Der FC Elmshorn erwartet den Aufsteiger Alstertal-Langenhorn.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Die tollen sportlichen Neuigkeiten blieben beim FC Elmshorn zuletzt aus, dafür hat dessen Teammanager Eugen Igel von der Sportgerichtsfront Gutes zu vermelden. Pascal Eggert wurde am Mittwoch freigesprochen; die automatische Sperre nach der Roten Karte wegen einer angeblichen Tätlichkeit vor zwei Wochen hat er abgesessen.

„Das ist natürlich eine gute Nachricht“, frohlockt auch FCE-Trainer Achim Hollerieth, der vor dem heutigen Heimspiel der Oberligafußballer gegen den SC Alstertal-Langenhorn (19.30 Uhr, Wilhelmstraße) über jede Alternative im Bereich Offensive dankbar sein kann. Gerade von den Flügeln werden Impulse kommen müssen, um den erwarteten Abwehrriegel des Aufsteigers zu knacken.

Sowohl der VfL Pinneberg als auch vor einer Woche der Bramfelder SV hatten mit einer extrem defensiven Ausrichtung jeweils einen Teil-Erfolg gegen den Hamburger Meister errungen. „Das zeigt, dass die Mannschaften vor uns Respekt haben“, so Hollerieth, der das zwar „nicht attraktiv für die Zuschauer, aber natürlich vollkommen legitim“ findet.

Ständiger Prozess bei den jungen Spielern

Die Forderung an seine Spieler: „Die Jungs müssen sich permanent bewegen – auch wenn viele Laufwege vielleicht umsonst sind, aber diese schaffen Lücken für andere.“ Laufen kann Eggert, so gar sehr gut. „Einer der schnellsten Spieler der Liga“, hat ihn unlängst Pinnebergs Schlussmann Tim Brüggemann genannt. „Er muss es nur noch optimal koordinieren“, so Hollerieth, der sich von dem 20-Jährigen noch etwas mehr Zug zum Tor wünscht. „Das ist ein Entwicklungsprozess, an dem wir ständig arbeiten.“

Eggert ist erst im Sommer vom Hansa-Landesligisten Bergedorf 85 an die Wilhelmstraße gekommen. „Er ist ein Riesentalent und wir sind froh, dass wir ihn haben“, sagte Hollerieth, der den Jungspund eigentlich gar nicht zu sehr loben will und lieber pauschal allen Neuzugängen die richtige Einstellung attestiert: „Alle hängen sich volle Kanne rein.“

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