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Handball-Landesliga : Den Ortsnachbarn dominiert

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SG Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld lässt dem Rellinger TV beim 26:21 keine Chance.

shz.de von
erstellt am 18.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Das erste Lokalderby seit einigen Jahren war eigentlich kein richtiges Derby. Zu sehr hatten die Landesliga-Handballer der neugegründeten SG Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld ihren Gegner und Ortsnachbarn Rellinger TV dominiert – und am Ende 26:21 (13:9) gewonnen. Und das Spiel zeigte dabei fast nichts von hitziger Derby-Atmosphäre, lediglich zwei Zeitstrafen standen über die gesamte Spielzeit zu Buche.

„Wir waren zu überlegen“, fand HTS-Trainer Frank Unterspann die Lösung. Und in der Tat hatte die Spielgemeinschaft die gesamte Partie über „die Hosen an“ – und in Iven Halberschmidt (10/3), Dimitrij Propp und Simon Schönenberg (je 6) auch die besten Schützen.

Propp selbst war es, der die „Demütigung“ auf die Spitze trieb und den Endstand per direkt verwandeltem Anwurf herstellte. „Wir haben das Spiel kontrolliert“, so Unterspann nüchtern. Sein Gegenüber, Rellingens Teamsprecher Christian Paschen, war verärgert: „Wir haben Leidenschaft vermissen lassen“, so Paschen, dessen Team weiterhin in akuter Abstiegsgefahr schwebt. „Wir müssen nun langsam mal Ergebnisse liefern.“ Denn am Sonnabend (18.30 Uhr) muss der RTV bei der HSG Elbvororte zum Abstiegsderby antreten. Nehmerqualitäten bewies dagegen der TSV Uetersen beim 28:25 (11:14) gegen den TSV Ellerbek III. Nach schlechter erster Hälfte besann sich das Team von Bernd Ramspott auf seine kämpferische Qualität mit einem gut aufgelegten Hendrik Hanert im Tor.Lasse Timm (8) tat sein Übriges, dass die Rosenstädter nicht den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren.

Bei den Frauen hagelte es in der Partie Moorreger SV gegen den Barmstedter MTV sage und schreibe 68 Tore – einen Gewinner gab es beim 34:34 (19:18) aber trotzdem nicht. In einer starken Partie überwogen auf beiden Seiten die Abwehrfehler, die allerdings auch den offenen Schlagabtausch möglich machte. „Wir hatten das Spiel in der Hand und müssen es auch nach Hause bringen“, so Moorreges Coach Andree Buhse am Ende ein wenig enttäuscht. Und auch sein Gegenüber Michael von Thun sah es ähnlich.

„Die Tore müssen eigentlich reichen, doch wir sind nach Rückstand kurz vor Schluss noch einmal wiedergekommen.“ Und auch noch eine (Negativ)Serie reißt nicht, der Rellinger TV verlor auch gegen das Elmshorner HT II mit 23:28 (12:14) – und muss sich nach grandiosem Start nun wieder nach unten orientieren.  

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