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Basketball : Dejá-vu-Erlebnis in Wedel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schwaches Schlussviertel besiegelt die 58:70-Pleite des SC Rist gegen die Rostock Seawolves.

In der Rückrunde der Saison 2014/15 waren die Pro-B-Basketballer des SC Rist zu Hause eine Macht, mussten sich lediglich im Finale um die Staffelmeisterschaft dem von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg geschlagen geben. In der aktuellen Spielzeit allerdings warten die Wedeler noch auf ihren ersten Heimsieg. Nach der Auftaktniederlage gegen den bisherigen Bundesligisten Artland Dragons kassierte das Team von Rist-Headcoach Michael Claxton mit dem 58:70 (38:24) vor 550 Zuschauern die zweite Heimniederlage.

Von einem Dejá-vu wollte der US-Coach, dessen Mannschaft schon mit 14 Punkten (36:22) geführt hatte, zwar nicht sprechen, aber vieles kam ihm dennoch vertraut vor. „Es gab schon einige Parallelen.“ So hatten die Wedeler erneut von Anfang an das Tempo forciert, zwangen die Rostocker nach einem 7:0-Lauf früh zu einer Auszeit. Auch im weiteren Spielverlauf mussten sich mussten sich die Rostocker jeden Wurf erkämpfen. Aber ähnlich wie im Duell mit den Artland Dragons geriet der Spielfluss der Wedeler immer mehr ins Stocken, während sich die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern sukzessive steigerten und die schnelle Begegnung im Schlussabschnitt noch zu ihren Gunsten drehten.

Genau dieser Verlauf der Partie ärgerte Michael Claxton. „Ich hatte gehofft, die Mannschaft hat die Lehren aus dem Heimspiel gegen die Dragons gezogen, aber ich habe mich geirrt“, so Claxton. Erneut wurde das letzte Viertel der im Schnitt sehr jungen Wedeler Mannschaft zum Verhängnis. Im Schlussviertel blieben die Rist-Basketballer minutenlang ohne Korberfolg, während sich die Gäste mit einem 13:0-Lauf entscheidend absetzten.

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