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Fussball-Verbandsliga : Déjà-vu-Erlebnis in Horst

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst trennt sich mit einem 3:3-Unentschieden vom FC Reher/Puls.

Ein Déjà-vu der erfreulichen Sorte erlebten am Sonnabend die Fußballer des VfR Horst. Wie bereits am achten Spieltag trennte sich die Elf von Trainer Michael Fischer auch im Rückspiel mit einer Punkteteilung vom Verbandsliga-Konkurrenten FC Reher/Puls und erneut standen Bastian Clasen und Michel Gorny im Mittelpunkt des Geschehens. Während Clasen und Gorny im Hinspiel dank ihrer jeweiligen Treffer einen 0:2-Rückstand egalisierten, leistete vor den 135 Zuschauern an der heimischen Heisterender Chaussee nun Clasen die Vorarbeit für Gorny, der fünf Minuten vor dem Abpfiff zum 3:3 (2:2)-Endstand vollendete.

„Es ging hin und her, im Endeffekt können wir mit dem Unentschieden leben“, gestand Fischer, dessen Elf trotz gutem Start – Chancen durch Gorny und Mirco Bassitta – nach neun Minuten in Rückstand geriet. Die Abseitsfalle schnappte nicht zu, Gäste-Akteur Andreas Tank netzte ein (9.). Der VfR ließ sich von diesem Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen, blieb tonangebend und drehte dank einem Doppelpack von Kevin Dittmann die Partie innerhalb von acht Minuten (11./19.). „Danach haben wir es verpasst, nachzulegen“, spielte Fischer auf die vergebene Möglichkeit von Bassitta nach 28 Minuten an. Die Strafe folgte auf dem Fuß. Nur eine Minute später nutzte der Tabellenfünfte eine Unachtsamkeit der Horster Defensive zum 2:2-Pausenstand.

Das Momentum war nun auf Seiten der Gäste, die kurz nach dem Pausentee auf 3:2 stellten (51.) und nach einer Gelb-Roten Karte gegen VfR-Verteidiger Rene Schröder zudem ab der 74. Minute in Überzahl agierten. „Es passte zum Spiel, dass wir erneut zurückkamen“, befand Fischer, der ein glückliches Händchen bewies. Der eingewechselte Bastian Clasen setzte sich auf dem Flügel durch, spielte das Leder quer durch den Strafraum und bediente somit mustergültig Gorny, der bei seinem 16. Saisontreffer nur noch den Fuß hinhalten musste. „Dieser Punkt kann am Ende der Saison noch ausschlaggebend sein“, sagt Fischer mit Blick auf das Minimalziel der Saison – Platz sieben im Tableau und dem damit einhergehenden Startrecht für die in der kommenden Saison in Kraft tretende zweigleisige Landesliga.

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