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Fussball-Landesliga : Defensive ist Trumpf

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

FC Elmshorn schlägt Sternschanze mit 2:1. Abwehr als Grundstein für Erfolg.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Yannick Kouassi (kleines Foto) huschte ein Lächeln über sein Gesicht, als Stadionsprecher Joachim Krosta den Rechtsverteidiger des FC Elmshorn beim Vorlesen der Mannschaftsaufstellung als „frischgebackenen Papa“ ankündigte. Sohn Elia Prince kam am 17. September auf die Welt. Als Geschenk bekam der nun zweifache Vater, Sohn Eugene Noel ist neun, von seinen Teamkollegen ein Tretauto und eine Strampelhose überreicht.

Auch sportlich läuft es derzeit für den 29-Jährigen und seine Landesliga-Fußballer. Beim 2:1 (1:0) gegen den SC Sternschanze fuhren die Elmshorner bereits den vierten Sieg in Folge ein. Daran hat der einstige Offensivakteur und jetzige Außenverteidiger Kouassi ebenso großen Anteil wie Spielertrainer Dennis Usadel. Nach seinem Amtsantritt holte der FCE zwölf Zähler aus vier Spielen, schoss 14 Tore und kassierte nur deren drei.

Gerade die neu gewonnene Stabilität in der Defensive lässt aufhorchen. „Wenn du hinten sicher stehst, gewinnst du die Spiele“, so Usadel ganz salopp. „Wir lassen dem Gegner wenig Raum, halten die Abstände gering und helfen einander“, erklärt der 38-Jährige den Grundstein für den derzeitigen Erfolg.

Auch gegen Sternschanze ließen die Elmshorner nur wenig zu, brachten sich etwa durch Fehlpässe eigentlich nur selbst mal in Bedrängnis. In Verlegenheit hatte indes Hasan Mercan die Gäste-Abwehr gebracht, nachdem er den durchstartenden Jannick Prien im richtigen Moment bediente und so dessen Treffer zum 1:0 einleitete (9.). Wasser auf die Mühlen der Elmshorner, die bis zur Pause tonangebend waren.

Gutes Timing bewies der FCE ebenso, als Wojciech Krauze während einer Druckphase des SCS einen scharf getretenen Freistoß von Usadel im Sechszehner sehenswert angenommen und per Drehschuss zum 2:0 veredelt hatte (64.). Dass Usadel bei seiner abschließenden Wertung des Sieges dennoch zwischen „glücklich“ und „verdient“ schwankte, lag vor allem an den teils kläglich vergebenen Konterchancen. So bedeutete das 1:2 von Paul Hachmann per Hacke nach einem Eckball (78.) noch einmal Zittern. Glück hatte der FCE, als ein Gäste-Kopfball sein Ziel nur knapp verfehlte. Kurz darauf war Schluss. Usadel einigte sich letztlich auf das Wort „Arbeitssieg“ und Kouassi lächelte angesichts der nächsten drei Punkte umso mehr.

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