Fussball-Bezirksliga : Das Zittern geht weiter

Einen Schritt voraus: Der TSV Seestermühe um Andre Hinz (links) hatte gegen Yannik Kurowski und Roland Wedel die Nase vorn.
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Einen Schritt voraus: Der TSV Seestermühe um Andre Hinz (links) hatte gegen Yannik Kurowski und Roland Wedel die Nase vorn.

TSV Seestermühe wahrt dank 2:1 gegen Roland Wedel Chance auf Klassenerhalt.

shz.de von
09. Mai 2017, 16:00 Uhr

Ein Punkt hätte das sichere Ufer bedeutet. Doch nun geht das leichte Zittern für die Bezirksliga-Fußballer von Roland Wedel (31 Punkte) weiter. Der Drittletzte TSV Seestermüher Marsch (26 Punkte) wahrte mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg im Elbestadion seine Chancen auf den Klassenerhalt.

Mittendrin im Abstiegskampf steckt auch noch die Dritte des FC St. Pauli (27 Punkte). Beim Bier hinterher malten es sich die befreundeten Trainer Stephan Kurowski (FC Roland) und Andreas Hermeling (Seestermühe), die jahrelang gemeinsam für die Wedeler kickten, genüsslich aus. Am Freitag retten die Wedeler mit einem Sieg oder einem Remis an der Feldstraße ihre eigene Haut und leisten damit gleichzeitig dem TSV einen Freundschaftsdienst. Die Kiezkicker werden dagegen etwas einzuwenden haben.

Hermeling verspürte Lust, ein bisschen zu sticheln. „Endlich habe ich mal gegen Stephan gewonnen. Das war mir vorher noch nie gelungen.“ Kurowski ärgerte sich über die Fehler bei den frühen Gegentoren. Als Henrik Mühlenkamp in der 18.Minute Patrick Mohr umspielte, fehlte einfach die Absicherung. Beim 0:2 im Anschluss an einen Eckball stimmte die Zuordnung nicht. Der reaktivierte Routinier Sven Glück, bei den Gästen erstmals in der Startelf berücksichtigt, traf per Fallrückzieher.

Und der FC Roland? „Alles zu kompliziert“, urteilte Stephan Kurowski, der die letzte Viertelstunde von Vierer- auf Dreierkette umstellte. Das Risiko zahlte sich nicht wirklich aus. Als Josip Dilber per Fernschuss der Anschlusstreffer gelang, lief bereits die zweite Minute der Nachspielzeit.

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