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Fussball-Kreisliga : Das Ziel: Überm Strich bleiben

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreisliga 8: Moorreger SV plant trotz Niederlage vor der Winterpause nicht auf Abstiegsplatz zu landen.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Bis zur Winterpause in der Staffel 8 irgendwie überm Strich bleiben. Das ist der Wunsch der Kreisliga-Fußballer des Moorreger SV, die ihre 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den Kummerfelder SV nicht nur auf personelle Engpässe, sondern auch auf unzureichendes Zweikampfverhalten zurückführten. „Vor dem 0:1 können wir die Gefahr dreimal bereinigen. Wir schaffen es nicht“, sagte MSV-Trainer Arne Frank. In Abwesenheit von Knipser Marvin Hoffmann (Dienst) ließ Swen Mewes in der 87. Minute die Großchance zum 1:1 ungenutzt. Frank verbreitet Gelassenheit. „Wir wussten ganz genau, was uns nach dem Aufstieg erwartet.“

Mit ihrem ersten Sieg nach kleiner Durststrecke hielten sich die Kummerfelder im erweiterten Verfolger-Feld. Sieben Punkte voraus liegen weiterhin der Heidgrabener SV, der Schlusslicht SV Hörnerkirchen beim 5:0 (1:0) keine Chance ließ, und der TSV Seestermüher Marsch nach einem 1:0 (1:0) im Spitzenspiel über den TuS Holstein Quickborn. Das Tor des Tages entstand aus einem Ballverlust von Baris Ayik im Mittelfeld, wobei TuS-Coach Lars Landschof den Torschützen Marco Schmidt allerdings „drei Meter im Abseits“ wähnte. Zwei Platzverweise für Quickborner Akteure riefen Landschofs Unverständnis ebenso hervor wie „Anfeindungen“ von Fans der Gastgeber.
In der Rolle des Gejagten bekam der SC Pinneberg das große Nervenflattern. Der bisherige Tabellenführer unterlag der SV Lieth II 2:3 (1:0), nachdem er bereits 2:0 geführt hatte.

Der 1. FC Quickborn dagegen erntete nach dem 8:0 (4:0) über Union Tornesch II Lob sogar aus dem gegnerischen Lager. „Der FC war super. Dieses Spiel hätten wir auch in Bestbesetzung verloren“, sagte Union-Coach Mustafa Artar.

Der TV Haseldorf feierte ein 4:3 (2:1) über den TSV Heist und damit seinen ersten Saisonsieg. „Der Haseldorfer Stürmer nahm die Gelegenheit, über die Hände von Torwart Mike Imbeck zu Boden zu stürzen, dankbar an“ – so sah der Heistmer Coach Ingo Jopp die Szene, die in der dritten Minute der Nachspielzeit zum entscheidenden Elfmeter führte und seinem Team das Genick brach. Der SSV Rantzau II war beim 1:5 (1:2) gegen Roland Wedel II eine Stunde lang ebenbürtig, scheiterte aber an Keeper Sezer Yüksel.






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