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Fußball-Oberliga : „Das wird ein Heimspiel für uns“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: Die VfLer Artur Frost, Tim Vollmer, Christian Dirksen, Luis und Daniel Diaz kehren gegen Rugenbergen an die alte Wirkungsstätte zurück

Ist die 13 doch eine Pechzahl? Seine Rückennummer hat Artur Frost in der laufenden Saison jedenfalls noch nicht so viel Glück gebracht, wie erhofft.

Von 19 möglichen Spielen bestritt der Stürmer des Fußball-Oberligisten VfL Pinneberg nur fünf. Ein Syndesmosebandriss zwang den 29-Jährigen im vergangenen September zu einer mehrmonatigen Pause. Dann kam der Winter. Kein Fußball, Frost befand sich in der Warteschleife. „Als ich dann wieder mit dem Training angefangen habe, fanden lediglich Testspiele statt. Es war hart, die ganze Zeit zuschauen zu müssen“, sagt er ernst, um dann mit einem Augenzwinkern anzufügen: „Mit meiner Rückennummer hat das aber nichts zu tun. Die hat mir doch insofern Glück gebracht, als dass ich nun pünktlich zum Derby wieder fit bin.“

Gutes Timing, denn morgen geht es für Frost mit dem VfL an die alte Wirkungsstätte, zum SV Rugenbergen (14 Uhr). Von 2009 bis zum Sommer 2013 spielte er an der Ellerbeker Straße, eh es nach Meinungsverschiedenheiten mit Coach Ralf Palapies zu den Pinnebergern ging. „Ich bin sehr motiviert, wenn ich knipse, werde ich wieder jubeln“, sagt er. Bereits im Hinspiel (2:0) traf Frost, sein bisher einziger Saisontreffer, eh er sich in einem Zweikampf mit Gary Voorbraak besagte Verletzung zuzog.

„Es ist also Zeit, ein paar Tore nachzulegen, auch wenn ich beim SVR noch viele Freunde habe, wie etwa Kevin Beese oder Dennis von Bastian“, kündigt der flinke Angreifer vollmundig an.

Wieder Tore verhindern will hingegen ein weiterer Ex-Bönningstedter: Auch VfL-Abwehrchef Tim Vollmer (Verletzung auf dem Spann) ist rechtzeitig zum großen Wiedersehen wieder gesund, ebenso wie Flemming Lüneburg und Thorben Reibe, die sich im Training befinden.

„Ich trainiere wieder voll mit der Mannschaft, wenn der Trainer mich lässt, kann ich morgen in der Startelf stehen“, sagt der 29-Jährige, der den SVR ebenfalls nach einem Meinungsstreit mit Palapies verließ, sich aber auf die Rückkehr freut: „Ich habe vier Jahre lang dort in der Kabine gesessen und viele schöne Erinnerungen. Ich freue mich vor allem darauf, Betreuer Georg Mundt und Physio Dennis Maaß wiederzusehen, der mir jahrelang die Füße getaped und somit dafür gesorgt hat, dass ich heil durch die Oberliga gekommen bin“, lacht er, um dann jedoch klarzustellen: „Alles schön, aber wenn morgen der Anpfiff ertönt, werden wir zeigen, dass es gegen uns nichts zu holen gibt.“ Beim gemeinsamen Kartenspiel (das Sascha Richert und Steffen Maaß verloren) und Betrachten des Champions League-Spiels Schalkes gegen Madrid im TV am Mittwochabend im VfL-Vereinsheim habe man sich bereits eine gute Taktik für das Derby ausgedacht, so Vollmer.

Eine gute Taktik wird auch der SV Rugenbergen parat haben – auch wenn Viktor Streib, Beese und Hendrik Rühmann (Grippe) fraglich sind. „Wir sind motiviert, nach der Auftaktniederlage gegen Dassendorf (1:5, d. Red.) ist das Spiel richtungsweisend“, so Trainer Ralf Palapies.

Mit Frost, Vollmer, Christian Dirksen sowie Daniel und Luis Diaz wird „Palla“ auf gleich fünf seiner ehemaligen Schützlinge treffen. „Das wird praktisch ein Heimspiel für uns“, lacht Frost, der morgen – wie schon zu Rugenbergener Zeiten – wieder mit der Rückennummer 13 auflaufen wird.

 

 

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erstellt am 28.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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